Jedes Jahr wird in allen Kindergärten um den 11. November herum das Martinsfest gefeiert: Licht und Wärme, beziehungsweise Nächstenliebe und Barmherzigkeit in die Welt zu bringen, mit den bedürftigen Mitmenschen zu teilen und achtsam und rücksichtsvoll zu sein, ist heute so wichtig und aktuell, wie zur Entstehungszeit der Legende von Sankt Martin aus dem vierten Jahrhundert. Damals soll der berittene Soldat Martin seinen wärmenden Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt haben.
„Es ist doch toll, wenn wir nett zueinander sind und füreinander da sind“ so Erzieherin Tina Schmied am Martinsfeuer im Freizeitgelände, wo sich am Abend des 10. November alle Kinder der evangelischen Kita Regenbogen mit ihren selbst gebastelten Laternen und in Begleitung der Familien versammelten , dabei einen großen Kreis um das lodernde Martinsfeuer bildeten. Zuvor hatten sich kleine und große Leute zu einem langen, leuchtenden Zug formiert, der vom Treffpunkt Blaue Brücke stimmungsvoll und sicher durch die in unzähligen in Gläsern aufgestellten Kerzen am Wegrand bis auf die Wiese an der Tennisanlage geleitet wurde.
Dort fand das schöne Miteinander mit den geübten Laternen-Liedern, die extra auch zum Mitsingen per WhatsApp an die Eltern verschickt wurden, der Martinsgeschichte, und nicht zu vergessen, den selbstgebackenen Martinsgänsen, die die Kinder geteilt haben, bei Hotdogs, Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck einen stimmungsvollen Abschluss.
Für Sie berichtete Ulrike Wilms.
















