„Einmal ohne, bitte‘ – Müllfrei einkaufen

Kategorie: Aktuelles

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Einmal ohne Verpackungsmüll einkaufen: wie das geht, darüber informierten auf dem Echinger Wochenmarkt Wirtschaftsförderin Ines Stadler (links) und Klimaschutzmanagerin Lena Herrmann (rechts)

Infostand auf dem Wochenmarkt am Echinger Stachus

Wie und wo Verbraucher, Gastronomiebetriebe und (Lebensmittel-)Geschäfte Einmalverpackungen sparen und damit Müll vermeiden können, möchte die NordAllianz in ihren Mitgliedskommunen mit der kostenlosen Kampagne „Einmal ohne bitte“ aufzeigen. Auf dem Wochenmarkt am 27. November beteiligte sich die Gemeinde Eching mit einem Info-Stand. Dort warben Klimaschutzmanagerin Lena Herrmann und Wirtschaftsförderin Ines Stadler für die Initiative „Einmal ohne, bitte“ – natürlich mit dem erklärten Ziel, dazu anzuregen, nicht nur einmal, sondern dauerhaft auf Verpackungsmüll zu verzichten. Dazu gab es am Stand neben Flyern und Infoblättern auch einiges an praktischem Anschauungsmaterial wie Aufbewahrungsboxen, Mehrweggeschirr, Stofftaschen und Einkaufsnetze für Obst und Gemüse zu sehen, die alles eines gemeinsam haben: Sie sind (immer) wieder verwendbar und verfügen damit über eine deutlich bessere Umweltbilanz als Wegwerfbecher, Fastfood-Kartonagen und Co. Bei einem kleinen Gewinn-Schätzspiel (gefragt wurde nach dem Inhaltsgewicht eines mit Müsli knapp halb gefüllten Glases) konnte man gleich ein praktisches Obst- und Gemüsenetz für den Eigengebrauch gewinnen.

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Mit dieser Aktion sollen Bürgerinnen und Bürger angeregt und ermutigt werden, ihre eigenen Essens-Behältnisse und Trinkgefäße beim regelmäßigen Einkauf mitzuführen und sich darin die Waren und Bestellungen einpacken zu lassen. Der Deutsche Lebensmittelverband erlaubt das Mitbringen eigener Verpackungen ausdrücklich, auch in Zeiten von Corona, wo besondere Hygiene natürlich unumgänglich ist.

Vorreiter in der Region ist die Familienbäckerei Kistenpfennig mit ihren örtlichen Filialen, die ausdrücklich mit dem Aufkleber „einmal ohne bitte“ dafür werben, dass ihre Kunden ihre eigenen Behältnisse für Brot, Semmeln und Kuchen mitbringen. Einen ersten wichtigen Schritt hat da beispielsweise auch Bachers Feinkost im Echinger Ladenzentrum „Alter Wirt“ mit der Einführung von Pfandgläsern getan, in die sich der Kunde Brotaufstriche, Salate oder Wurst einfüllen lassen kann. Nachdem Mitte nächsten Jahres diverse Verpackungsmaterialien vom Gesetzgeber verboten werden, beschäftigt sich auch der Kreistag in Freising mit den Möglichkeiten einer Einführung für ein Verleih- und Pfandsystem. Und wie Ladeninhaber und Geschäftsführer in Gesprächen zu hören war, so Echings Wirtschaftsförderin, sind sie durchaus für die Einführung eines Mehrweg-Verbundsystems offen.

Infos/Kontakt in Eching: ines.stadler@eching.de; lena.herrmann@eching.de

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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