30 Jahre Kindertagesstätte Regenbogen – mit insgesamt vier Jubiläen

Kategorie: Kinder & Jugend

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Gemeinsamen Erinnerungsfoto im Garten: Für 30 Jahre Spielen, Lernen, Spaß und Freunde steht das Team der evangelischen Kindertagesstätte Regenbogen unter Leitung von Tanja Sandrock (2.v.li.) , zusammen mit Pfarrer Markus Krusche (links hinten) und Erwin Müller-Raab, (links vorne, der guten Seele der Einrichtung). Ihr 20-jähriges Dienstjubiläum (1. Reihe von rechts) feierten die ehemalige Leiterin Verena Brugger, die im Ruhestand immer noch mit einigen Wochenstunden aushilft, Kinderpflegerin Michaela Nachtmann und Erzieherin Martina Wallisch, die ihr 20-Jähriges um 12 Monate verspätet mitfeiert.

Gleich vier Jubiläen  „auf einen Streich“ gab es am 26. Oktober im kleinen Kreis und unter freiem Himmel  im Kindergarten Regenbogen an der Goethestraße zu feiern. Auf ihren 30. Geburtstag bringt es die Einrichtung unter evangelischer Trägerschaft  mittlerweile selbst. Und zum insgesamt 15-köpfigen Regenbogenteam unter der neuen Leiterin Tanja Sandrock gehören auch die langjährigen pädagogischen Kräfte, Erzieherin Verena Brugger und Kinderpflegerin Michaela Nachtmann, die seit 20 Jahren „an Bord“ sind. Nachdem im letzten Jahr aus Corona-Gründen das 20-jährige Dienstjubiläum von Erzieherin Martina Wallisch quasi ausgefallen war, wurde es jetzt kurzerhand als „20+1“ mitgefeiert.

 

Zum Gratulieren kam Pfarrer Markus Krusche mit regenbogenbunten Blumensträußen und seiner Gitarre vorbei und intonierte im Garten, wo mit Sekt und/oder Orangensaft auf das gute Miteinander und die Gesundheit angestoßen wurde, auch ein schönes Ständchen zum Mitsingen. Es sei jetzt nicht die Zeit für große Feiern mit der ganzen Kindergartenfamilie, so Krusche, aber so ganz untergehen sollten trotz aller Einschränkungen Rückbesinnung und ein Dank ans Team, speziell die „Jubilare“, auch nicht. Eigens für das gemeinsame Erinnerungsbild hatten die Mitarbeiterinnen neben den vier Symbolen der Baum-, Schmetterlings, Igel- und Pinguingruppe auch einen großen Regenbogen als Symbol der Schöpfung und viele kleine Regenbögen gebastelt, die aufzeigen, wie bunt und vielfältig das Kita-Leben seit 30 Jahren ist, das Kinder aus über 25 Nationen miteinander teilen. Und auf den Symbolen war auch zu lesen, was wichtig ist im Kindergarten-Alltag, nämlich Spielen, Lernen, Spaß und Freunde. 

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30 Jahre KiTa-Regenbogen – ein Blick zurück
In der Gemeinde Eching entstand 1991 mit der Kindertagesstätte Regenbogen erstmals eine KiTa unter evangelischer Trägerschaft. Zu Schul- und Kindergartenbeginn im September 91 besuchten die ersten „Pioniere“ die nagelneue Einrichtung, in der an der einen oder anderen Stelle und auch im Garten noch letzte Hand angelegt werden musste. Die offizielle Eröffnung fand am 8. Dezember 1991 mit dem evangelischen Pfarrer Richard Kühnel, Leiterin Ulla Küst und dem damaligen Bürgermeister Dr. Joachim Enßlin statt.

Entworfen hat das für die damalige Zeit unkonventionelle eingeschossige Gebäude in Ziegelbauweise  das Dietersheimer Büro4 mit Architekt Stefan Wagner. In Beschreibungen und Presseberichten über die Einweihung wurde die ansprechende, großzügige und kindgerechte Bauweise mit Naturmaterialien lobend hervorgehoben. Der Grundriss mit den nebeneinander angeordneten Gruppenräumen ähnelt den gespreizten Fingern einer Hand: Jede der vier Kindergartengruppen hat quasi einen „Finger“ für sich. (Dass sich diese Tatsache für die besonderen Anforderungen der Corona-Pandemie als besonders hilf- und segensreich erweisen würde, hatte damals allerdings niemand ahnen können). Etwas Besonderes stellt aber auch die an vielen Stellen umgesetzte „Kinderperspektive“ etwa bei den Glasfronten dar, die auch den kleinen Menschen überall einen Blick ins Freie ermöglicht.

Die Planungs- und Bauzeit für den viergruppigen, dringend benötigten Kindergarten war erfreulich schnell. Bereits ein Jahr nach Beschluss des Gemeinderates vom Mai 1989 fand der erste Spatenstich statt und nach 15-monatiger Bauzeit stand das Gebäude. Heute besuchen in den vier Gruppen einschließlich der Baumgruppe (als Schulkindergartengruppe für die besondere Förderung für Sechsjährige konzipiert, die hinsichtlich ihrer Schulreife noch Nachholbedarf haben) insgesamt 94 Mädchen und Jungen aus über 20 Nationen die Kindertagesstätte. Mit äußerst flexiblen Öffnungszeiten hat sich die Einrichtung den geänderten gesellschaftlichen Bedürfnissen angepasst. Deutlich gestiegen ist zudem der Anteil sehr junger, auch unter dreijähriger Kinder sowie die Nachfrage nach Mittagessen, das von Köchin Susanne Staffler jeden Tag frisch zubereitet wird. Waren es vor drei Jahrzehnten gerade einmal 15 Essenskinder, so ist heute das mehrgängige Mittagsmenü von der kompletten Belegschaft gebucht. Zum besonderen Profil des Regenbogens zählen zudem sowohl die Sprach- als auch die Musikförderung.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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