Erfolgreiche Truppführerprüfung für elf Echinger Nachwuchskräfte

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Eine starke Truppe – nach erfolgreich bestandener Truppausbildung stellen sich die Prüfungskommission, die frischgebackenen Truppführer und die Prüfungshelfer zum Erinnerungsfoto (von links nach rechts): Florian Lugauer, Florian Ferdinand (Fach-Kreisbrandmeister Ausbildung), Georg Geil, Markus Kistler, Thomas Leutner, Andreas Nettel, Bernhard Kuffner, Peter Ramisch jun., Florian Schulz, Mathias Beth (Ausbilder, Beobachter und Prüfkommission); die Prüflinge Dominik Murr, Jonas Schlenker, Fabio Holz, Christoph Schuster, Felix Meier, Klara Kempter, Sebastian Schredl, Stefan Mayr, Pascal Nettel, Markus Graf, Bartek Prawica sowie die Prüfungshelfer Daniel Busch, Jara Mayer, Florian Huber, Tobias Eisenmann, Emily Hackenberg und Lorenz Gumplinger.

Nach abgeschlossener Truppausbildung ist die FFW Eching um insgesamt elf neue und überwiegend  junger Führungskräfte „reicher“:  Am Samstag. 3. Februar hieß es für die aktiven Nachwuchsfeuerwehrler früh aufzustehen, um nach langer Vorbereitung die Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung abzulegen. Sie bewältigten erfolgreich die von der Prüfungskommission unter Leitung von Florian Ferdinand (Fach-Kreisbrandmeister Ausbildung), gestellten und überwachten Anforderungen, was nun auch in Form einer Beförderungsurkunde zum Truppführer bzw.  für die einzige weibliche Aspirantin Klara Kempter zur Truppführerin  dokumentiert wird.
Zu Beginn galt es, in einer theoretischen Prüfung im Multipled-Choice Verfahren das erlernte Wissen aus verschiedenen Themenblöcken abzurufen. Direkt im Anschluss ging es für die Prüflinge in die praktischen Prüfungen. Dazu wurden an drei Stationen realistische Einsatzszenarien simuliert, die dem wahren Leben entsprungen sein könnten. Zudem waren in den einzelnen Aufgaben bewusst Hürden und unvorhersehbare Schwierigkeiten eingebaut, die es zu bewältigen galt. Dazu ist neben dem nötigen Know-How und Wissen auch Nervenstärke und Umsicht erforderlich. „Da bauen wir immer auch bewusst die eine oder andere unvermutete „Gemeinheit“ ein“ merkte Florian Lugauer an, der Ausbildungsverantwortliche der FFW Eching. Für ihn war es übrigens der letzte Lehrgang als Ausbildungsverantwortlicher der Feuerwehr Eching, da er in Zukunft als Kreisbrandmeister in die Kreisbrandinspektion wechselt.

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So galt es für einen aus drei Personen bestehenden Trupp, bei der Rettung einer aufs Dach des Feuerwehrhauses geflüchteten Person, die aus Gründen der Authentizität auch laut um Hilfe schrie,  diese aus der Höhe mittels einer Steckleiter auf den Boden und in Sicherheit zu bringen, dabei alle notwendigen Schritte und Absicherungen zu koordinieren und zu überwachen.  Eine zweite Lage simulierte auf dem Hof des Feuerwehrhauses einen PKW-Unfall, bei dem der Fahrer gegen eine Wand geknallt und sich verletzt hatte. Nun ging es für die angehenden Truppführer darum, unter dem strengen Blick der Prüfer das beschädigte Fahrzeug zu stabilisieren, das Unfallopfer zu retten und erstzuversorgen sowie die Brandbekämpfung am Auto aufnehmen. In einer dritten Simulation stellte sich für die Prüflinge die Aufgabe, den Brand in einem durch starke Rauchentwicklung vernebelten Keller zu löschen, bei dem eine Person vermisst wird. Verschärft wurde die Situation durch den plötzlichen kreislaufbedingten Zusammenbruch eines der beiden Atemschutzgeräteträger des Einsatztrupps.
Die Geprüften beherrschten trotz dieser dramatischen Zuspitzung die Lage. „Das war wirklich souverän.“ so Prüfer Peter Ramisch jun. .

Bei der feierlichen Aushändigung der elf Ernennungsurkunden hob Florian Ferdinand besonders das Spitzenergebnis bei der theoretischen Wissensabfrage hervor: Er habe bisher noch keine schriftliche Prüfung gesehen, bei der so wenig Fehler gemacht worden seien. Er dankte zudem allen Teilnehmern und auch den Ausbildern und Prüfern für die Zeit, die sie in ihrer Freizeit aufgewendet haben.

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Eine unverhoffte Erschwernis im Szenario „verrauchter Kellerbrand“ im Untergeschoss des Schlauchturms: Einer der beiden Einsatzkräfte verliert das Bewusstsein, und muss erstversorgt und aus der Gefahrenzone gebracht werden.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms. 

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