60 Jahre Siedlerverein – tatkräftiger Gemeinsinn und Hilfe zur Selbsthilfe

Kategorie: Veranstaltungen

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Bei einer zünftigen Brotzeit und in guter Gesellschaft feierten zahlreiche Echinger „Siedler“ den 60. Geburtstag

Die Sonne und auch das Glück der Tüchtigen lachten dem Echinger Siedlerverein bei seiner Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Vereinsbestehen. Der junge Kaplan Maximilian Hofmann, in Eching aufgewachsen, zelebrierte die feierliche katholische Messe in Sankt Andreas. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von einem ein Sextett des Musikvereins Sankt Andreas. Den optischen Rahmen bildeten fünf Fahnenabordungen. Wie es sich für einen runden Geburtstag gehört, waren alle Gäste im Anschluss noch bei Speis und Trank und guter Laune zum geselligen Beisammensein eingeladen und ließen es sich bei einer zünftigen Tiroler Brotzeit mit Wein oder Wasser, Vinschgauer, Schüttelbrot und Wurst- und Käseplatte gut gehen. Den köstlichen Speck hatte der Patenverein, die FFW Feuerwehr, als Jubiläumsgeschenk mitgebracht.
Bei seinen kurzen Begrüßungs- und Dankesworten erinnerte Vereinsvorsitzender Rudolph Weihermann an die Gründerjahre und die Männer der ersten Stunde, von denen heute keiner mehr lebt. Dafür aber sind die vorrangigen Vereinsziele „Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe“ dank des tatkräftigen Gemeinsinns engagierter Vereinsmitglieder stets lebendig und präsent geblieben. Als einer der mitgliederstärksten Ortsvereine ist der Siedlerverein „heute im Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken“.

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Kurze Vereinschronik aus sechs engagierten Jahrzehnten

Zu Jahresbeginn 1962 fanden sich 16 Häuslebauer auf Initiative von Adolf Erdl zur Gründungsversammlung der Echinger Ortsgruppe des Bayerischen Siedler- und Eigenheimerbundes in der Bahnhofsgaststätte zusammen. Max Wanninger, Ehrenmitglied und Echinger Ehrenbürger, der noch bis 2012 zur erweiterten Führungsriege des Siedlervereins zählte, wurde zum Gründungsvorstand gewählt. Nach Wanninger standen Erich Krüger (1966-67), Adolf Erdl (1967-71), wiederum Wanninger (1971-1980), Hermann Bachmeier (1980- 2000), dem 2010 für sein vielseitiges Engagement die Echinger Bürgermedaille verliehen wurde, und ab 2000 bis heute Rudolf Weihermann dem Siedlerverein vor.
Heute kann der Siedlerverein knapp 1000 Mitgliedschaften vorweisen. Zu jeder einzelnen Mitgliedschaft zählen oftmals ganze Familien.

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Der Siedlerverein hat für alle Haus- und Wohnungseigentümer eine Menge zu bieten und das bei äußerst moderaten Mitgliedsbeiträgen von 36 Euro/Jahr. Dafür stehen den Mitgliedern auch die Leistungen des Eigenheimerverbandes Bayern einschließlich kostenloser Beratung und Versicherungsschutz in Rechts- und Steuerfragen und der Bezug der Monatsschrift.
Schaltzentrale „vor Ort“ ist das Gerätelager am Wertstoffhof (Dietersheimer Straße), aus dem Mitglieder zumeist unentgeltlich die unterschiedlichsten Maschinen, Geräte und Werk-zeuge rund um Haus und Garten ausleihen können. An drei Tagen (Montag – Mittwoch – Freitag) ist diese „kostensparende“ Anlaufstelle für die Mitglieder von März bis Oktober geöffnet und wird gut genutzt.
Herausragende Ereignisse aus der Vereinschronik waren unter anderem die Fahnenweihe 1972 und der Eigenbau des Gerätelagers an der Dietersheimer Straße 1980, das fünfzehn Jahre später um einen notwendigen Anbau erweitert wurde. 1984 beteiligte sich der Siedlerverein maßgeblich an der Errichtung der Theresienkapelle. Zwar befindet sich die Kapelle in gemeindlichem Besitz. Blumenschmuck und Wartung obliegen aber dem Verein. Erst heuer wurde die schmucke kleine Kapelle wieder gründlich überholt „Die Theresienkapelle ist für alle da“ – lautet wörtlich die Einladung des Siedlervereins.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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