Große Beteiligung bei feierlicher Bekanntgabe der neuen Wegenamen in der Fröttmaninger Heide

Kategorie: Vereine

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Michael Ebeling (Blauflüglerpfad), Daniel Eckert (Kiefernnadelweg), Juliane Wagner (Widderchenweg), Yves Zwick und Gabriele Amtmann (Ringelnatterpfad) sowie Sven Torsten Gigler (Am Heideblick). Auch weitere anwesende Teilnehmende sowie die Kinder der Klasse 2b der Keilberthschule, die gemeinsam zehn Namensvorschläge eingereicht hatten, wurden für ihr Engagement gewürdigt. Sie erhielten ein kleines Dankeschön und sind ebenfalls auf dem Foto vertreten. Auf dem Gruppenbild sind zudem Christian Hierneis, Barbara Epple, Sandra Semmler und Kira Kniffka zu sehen, die sich gemeinsam über den großen Erfolg der Aktion freuen.

Die Mitmach-Aktion „Wege, die verbinden“ fand am Sonntag, dem 10. Mai 2026, ihren feierlichen Höhepunkt: Rund 26 Erwachsene und 6 Kinder kamen im HeideHaus zusammen und fieberten gespannt der Bekanntgabe der künftig offiziellen Namen ausgewählter Wege in der Südlichen Fröttmaninger Heide entgegen.

Nach zahlreichen kreativen Einsendungen und einer engagierten öffentlichen Abstimmung wurden die neuen Wegenamen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung offiziell verkündet.

Einleitende Worte sprach Sandra Semmler, Geschäftsführerin des Heideflächenverein Münchener Norden e.V.: „Die große Resonanz und die Vielzahl kreativer Ideen zeigen, wie sehr die Menschen mit der Fröttmaninger Heide verbunden sind. Wir freuen uns, diesen besonderen Moment gemeinsam zu feiern.“
Initiiert wurde die Mitmach-Aktion vom Heideflächenverein im Rahmen des Projekts „Nachbar Heide – miteinander reden, füreinander handeln“. Anlass waren Anregungen von Anwohnerinnen und Anwohnern des Naturschutzgebietes, die im Zuge der Nachbarschaftskonferenzen 2025 den Wunsch nach besseren Orientierungsmöglichkeiten in der Südlichen Fröttmaninger Heide geäußert hatten.

Sandra Semmler betonte dabei die besondere Bedeutung der Wege: Diese seien nicht nur Verbindungen zwischen zwei Punkten, sondern schafften auch Verbindungen zwischen Menschen und Naturschutzgebiet, zu seltenen Tier- und Pflanzenarten sowie zwischen den Besucherinnen und Besuchern selbst.

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Auch Kira Kniffka, Projektleiterin des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) geförderten Projekts, zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung:
Rund 500 Namensvorschläge wurden eingereicht. In der anschließenden Abstimmungsphase beteiligten sich etwa 140 Bürgerinnen und Bürger, die aus rund 100 Vorschlägen ihre zehn Favoriten auswählten.

Dann fand der Landtagsabgeordnete Christian Hierneis ein paar Worte zur Situation in der Fröttmaninger Heide. Dort treffen viele verschiedene Nutzungen aufeinander – nicht immer konfliktfrei, da häufig widerstreitende Interessen bestehen. Umso wichtiger sei ein Projekt wie „Nachbar Heide“, bei dem das Miteinander-Reden im Mittelpunkt stehe, denn durch Austausch ließen sich tatsächlich viele Probleme lösen. Christian Hierneis betonte, die Heide sei eine einzigartige Naturlandschaft, die zum Naturgenuss einlade – etwas Großartiges mitten im Stadtgebiet. Gleichzeitig sei es jedoch wichtig, auf den Wegen zu bleiben, nicht nur aus Gründen des Naturschutzes, sondern auch wegen der bestehenden Kampfmittelbelastung. Die Wege von Menschen benennen zu lassen, die einen direkten Bezug zur Fröttmaninger Heide haben, bezeichnete er daher als eine besonders gelungene Aktion. Das Projektmotto „Miteinander reden, füreinander handeln“ ergänzte er treffend um: „… und gemeinsam schützen.“

Barbara Epple, Vertreterin des Bezirksausschusses 12 Schwabing-Freimann, der sich im gesamten Prozess stark beteiligt hat, hob ebenfalls die beeindruckende Qualität der Einsendungen hervor: „Ich war überrascht, wie viele Menschen wirklich tolle Vorschläge gemacht haben.“ Auch aus ihrer sprachwissenschaftlichen Perspektive sei die Vielfalt spannend gewesen. Bedauerlich sei lediglich, dass einige kreative Vorschläge ausgeschlossen werden mussten, da gleichlautende Namen bereits im Stadtgebiet existieren. Ihr Fazit: „Nur was wir kennen und lieben, werden wir auch schützen.“

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Im Anschluss gab Kira Kniffka die zehn ausgewählten Wegenamen bekannt, die die Vielfalt und Besonderheit der Heide widerspiegeln: Wechselkrötenpfad, Zeiserlweg, Grashüpferweg, Arena-Blick, Am HeideHaus, Blauflüglerpfad, Kiefernnadelweg, Widderchenweg, Ringelnatterpfad, Am Heideblick.
Besonders geehrt wurden die Ideengeberinnen und Ideengeber der prämierten Namen. Auf dem Gruppenfoto freuen sich:
Michael Ebeling (Blauflüglerpfad), Daniel Eckert (Kiefernnadelweg), Juliane Wagner (Widderchenweg), Yves Zwick und Gabriele Amtmann (Ringelnatterpfad) sowie Sven Torsten Gigler (Am Heideblick). Auch weitere anwesende Teilnehmende sowie die Kinder der Klasse 2b der Keilberthschule, die gemeinsam zehn Namensvorschläge eingereicht hatten, wurden für ihr Engagement gewürdigt. Sie erhielten ein kleines Dankeschön und sind ebenfalls auf dem Foto vertreten. Auf dem Gruppenbild sind zudem Christian Hierneis, Barbara Epple, Sandra Semmler und Kira Kniffka zu sehen, die sich gemeinsam über den großen Erfolg der Aktion freuen.

Zum Abschluss der Veranstaltung fungierten Christian Hierneis und Barbara Epple als Glücksfeen bei einer Verlosung: Unter allen Teilnehmenden wurden drei Heidebücher vergeben.
Mit der feierlichen Bekanntgabe ist die Aktion jedoch noch nicht beendet: In einem nächsten Schritt werden die neuen Wegeschilder am 18. Juli 2026 gemeinsam gestaltet und anschließend im Gebiet angebracht – ganz im Sinne des gemeinschaftlichen Projektgedankens.

Für Sie berichtete Echinger Echo.

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