Berichte aus der Februar-Sitzung des Gemeinderates (24.02.26)

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Entscheidung um einen Festplatz aufgeschoben

Mit einer knappen Mehrheit hat der Gemeinderat im letzten Jahr auf Wunsch mehrerer Vereine beschlossen, Mittel für einen zukünftigen (Volks)-Festplatz auf der „Osterfeuerwiese“ am Echinger See freizugeben, durchaus mit dem Nahziel, das Gelände für die Jubliläumswoche zum 80. Geburtstag des Burschenvereins (16. -21. Juni 2026) erstmals nutzen zu können. Bereits fertiggestellt sind die behördlicherseits geforderten neuen Wasserzähler, ohne die der Betrieb der Brass Wiesn nicht durchgeführt werden könnte.

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Als es nun darum ging, konkret über die weitere, notwendige Infrastruktur mit Strom- und Abwasseranschlüssen und sonstige Kosten zu befinden, etwa auch zu einer Bodenverdichtung, kam es nach einigen Konfusionen zu einem vorläufigen Planungs-Stopp. Aufgeschoben bedeutet nicht zwangsläufig aufgehoben. Aber die Erschließungskosten belaufen sich nach Kalkulation der Bauabteilung auf rund 230 000 Euro, die außerplanmäßig im Haushalt eingestellt werden müssten. Doch dazu kommt es aktuell nicht, denn in vertiefenden Vorgesprächen mit den Echinger Vereinen sollen deren Vorstellungen und Bedarfe abgefragt werden, vor allem in wieweit sie das Gelände am See für ihre Festivitäten überhaupt nutzen würden – oder alternativ künftig lieber den Bürgerplatz als Festplatz nutzen würden. Im Zuge der Aussprache kristallisierte sich dann zudem heraus, dass der genaue Standort bis dato nicht ausreichend festgelegt worden sei und bei einem derartigen Projekt auch die Höhe der laufenden Unterhaltskosten bedacht sein sollten.

Bei diesen Unwägbarkeiten entschied  der Gemeinderat mit 16:6 Stimmen, zunächst die Rückmeldungen der Vereine abzuwarten und auch genauere Schätzungen für eine dauerhafte Anlage und deren Folgekosten einzuholen, bevor das Thema Volksfestplatz zur Wiedervorlage kommt.

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Turnusmäßige Erhöhung der Musikschulgebühren

Nachdem der Rat im Jahr 2018 beschlossen hatte, in regelmäßigem Zwei-Jahres-Turnus die Musikschulgebühren an den so genannten Verbraucherindex anzupassen, stand aktuell wieder eine entsprechende Erhöhung an. Diese beträgt durchschnittlich 5,2 Prozent.
Die gerundeten Monatsbeiträge für die kommunale Musikschule in Eching liegen in der Mitte  zwischen den Gebühren der Nachbargemeinden, wie anhand einer Tabelle ersichtlich wird. Dabei sind die Musikschulen Unterschleißheim und Freising mehrheitlich teurer, die Musikschulen Garching und Erding dagegen etwas günstiger. Beispielsweise muss für den Besuch des Instrumentenkarussells ab dem Schuljahr 2026/27 anstelle von 48 Euro 50 Euro bezahlt werden. 60minütiger Einzelunterricht verteuert sich von 145 € auf 151 €.  Für die Zweiergruppe Instrumentalunterricht über 45 Minuten fallen in Eching anstelle von 65 € dann 68 € an, in Freising 83,30 €, in Erding 63,50 €. Die Billigung der beschlossenen Anpassung war eine (notwendige) Formalie und erfolgte einstimmig.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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