Die Echinger Brass Wiesn 2023

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Eine tolle Mischung, die vier Tage lang ordentlich „brasste“

Die Mischung macht’s – und macht die Echinger Brass Wiesn so einzigartig und unverwechselbar. Das galt auch wieder bei der insgesamt neunten Auflage vom 3. bis 6. August 2023: Bayerisch und international, traditionell und modern, alt und jung – und heuer durften sich auch Sonne und Regen in die authentische Festivalstimmung einreihen.

Vor genau 10 Jahren im August 2013 als deutscher Ableger des damals schon prominenten (und namentlich geschützten) „Woodstock der Blasmusik“ ging die BrassWiesn, in recht bescheidenem Umfang „als unbekanntester Geheimtipp Deutschlands“ und auch als eine Art „Testballon“ an den Start – und etablierte sich eindrucksvoll, vor allem in der bayerischen Festivalszene, aber auch darüber hinaus.

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Und so „brasste“ es heuer erneut ganz unterschiedlich, von jazzig bis traditionell, von rockig bis folkloristisch, von Polka bis Popp – oder auch kunterbunt und munter miteinander kombiniert. Brass-Musik und Bläsersound lassen sich, soweit die Philosophie der Brass Wiesn-Macher, nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen. Viel Abwechslung und ganz viel Wumms kennzeichnen das Line-Up.  Mittendrin und musikalisch dabei bei den über 80 Bands präsentierten sich neben den Headlinern wie Jan Delay, Dicht und Ergreifend, Ringlstetter, Hans Söllner,  dem Keller Steff auch die heimischen Formationen mit dem Musikverein Sankt Andreas, der Echinger Blaskapelle und den Kohlstattmusikanten .

Mindestens ebenso wichtig wie das Musikprogramm war das gemütlich-bayrische Drumherum – mit Jodel-Workshop und Volkstanz, Böllerschützen, Goaßlschnoiza, „Hau den Lukas“, Weißbierkarussell oder dem bayrischen Gaudi – Wettkampf mit Disziplinen wie Maßkrugstemmen, Fingerhakeln und Bierbank-Kraxeln.  Kleine, aber feine Verkaufsstände boten originellen Schmuck, auch Haarschmuck, Kunstgewerbliches sowie die obligatorischen Erinnerungs-T-Shirts an und es gab eine regelrechte „Blasinstrumenten-Passage“.

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Zum reichhaltigen Essensangebot a la Volksfest zählten Bayerische Küche, Grillschmankerl oder, aber darüber hinaus auch Veganes, Kebab, Pizza, Pasta und als Nachtisch oder zwischendurch Schnapseis, Schokofrüchte, Baumstriezel oder gebrannte Mandeln. Auch bei der Getränkeauswahl kamen alle auf ihre Kosten: vom „Kurzen“, über fruchtige Cocktails, Säfte bis zum guten Bayrischen Bier. Gut zu tun hatten sie alle an den Getränkeständen und Speisetheken, darunter auch das Team der Echinger Gastronomenfamilie Fischer vom gleichnamigen Fischerhof.

Neben der Musik spielte heuer auch das durchwachsene Wetter eine Hauptrolle. Der Samstag wird wohl als Gummistiefel-Tag in die Festival-Geschichte eingehen.  Am frühen Nachmittag verwandelte sich durch den länger anhaltenden Starkregen die Brass Wiesn endgültig in eine „Matsch-Wiesn“. Angesichts von mindestens knöcheltiefem Batz und Riesenpfützen drängten sich unwillkürlich Vergleiche zu Wattwanderungen und Moorgebieten auf. Die Besucher mit ihren lehmverschmierten Beinen, Klamotten und Gesichtern sahen teils aus, als hätten sie Fangogpackungen erhalten. Dies tat der Feierlaune der unerschrockenen Open-Air-Fans keinerlei Abbruch.

Viele Festivalgäste haben sich schon heuer den Termin für die 10. Jubiläums-Brass Wiesn 2024 vom 1. bis 4. August 2024 vorgemerkt.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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