Totengedenken und Friedensgebet am Volkstrauertag

Kategorie: Aktuelles

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Gegen Krieg und Gewalt – für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit ein starkes Zeichen zu setzen, diese Aufgabe des Volkstrauertages ist angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, in einem europäischen Nachbarland, von erschreckender Aktualität .
Einen würdigen Rahmen für Kranzniederlegung und Friedensgebet am Volkstrauertag, 13. Novmeber, bereiteten die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen, allen voran der Krieger- und Soldatenverein Eching und der Musikverein Sankt Andreas, der das Totengedenken musikalisch umrahmte. Am Mahnmal für die im Krieg gebliebenen Soldaten erinnerten Domvikar Peter Förster, Leiter des kirchlichen Gerichts der Erzdiözese München und Freising, der evangelische Gemeindepfarrer Markus Krusche und Erster Bürgermeister Sebastian Thaler an das unvorstellbare Leid des Zweiten Weltkrieg mit seinen mehr als 55 Millionen Opfern, führten aber auch die Bedrohungen durch Terror und kriegerische Auseinandersetzungen der Jetztzeit vor Augen.

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Thaler machte aufmerksam auf gegenwärtig 350 Konflikte weltweit. Neben der Gefahr durch Autokraten und Diktatoren sieht er vor allem die Verbreitung nationalistischen Gedankengutes mit Sorge – auch in Deutschland. Global seien 80 Millionen Menschen auf der Flucht, so der Bürgermeister, das entspräche der Einwohnerzahl Deutschlands. In Eching untergekommen sind rund 150 ukrainische Flüchtlinge.
Gemeinsam wurde für weltweite Versöhnung und Völkerverständigung gebetet und zu Ehren der Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten ertönte bei geneigten Fahnen ein dreifacher Salut.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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