Alles KI? Ein Elefant mit drei Beinen und ein Eisstand, der genug Eis für alle hat.

Kategorie: Bücherei

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Wir werden die Überschrift weiter unten in diesem Bericht aufklären – versprochen! Doch beginnen wir von vorn:
Unbestritten ist: Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Damit auch Kinder im Grundschulalter auf den Umgang mit KI vorbereitet sind, bietet die Gemeindebücherei bereits seit dem vergangenen Jahr KI-Workshops für Grundschüler in Kooperation mit dem MCML (Munich Center for Machine Learning) an.
Mitte Juni fanden in der Gemeindebücherei Eching vier spannende KI-Workshops für alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Grundschule an der Danziger Straße statt.

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Mit viel Begeisterung, anschaulichen Beispielen und interaktiven Spielen nahm der Doktorand Ahmad Dawar Hakimi (LMU) die Kinder mit auf eine Reise in die Welt der Künstlichen Intelligenz. Spielerisch und altersgerecht erfuhren sie, in welchen Alltagsgegenständen KI steckt und in welchen nicht. Sie lernten, wie eine KI lernt, wie Sprachassistenten funktionieren und woran sich künstlich erzeugte Bilder erkennen lassen.
An zahlreichen Beispielen durften die Kinder raten: „KI oder nicht?“ Dabei schauten sie ganz genau hin und entdeckten unter anderem falsche Perspektiven, ein Auto mit zwei Logos auf der Kühlerhaube sowie einen Elefanten mit drei Beinen.
Ein Highlight des Workshops war, als der Doktorand ein Programm für einen Eisstand vorstellte, das er eigens für den KI-Workshop erstellt hatte. Das Programm konnte überraschend gut vorhersagen, wie viel Eis an einem bestimmten Tag verkauft werden würde, abhängig von Wetter, Wochentag und der verfügbaren Lieblingssorte. So erfuhren die Kinder, wie KI beispielsweise dabei helfen kann, besser zu planen und dadurch Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Mit ihren eigenen Verkaufsschätzungen lagen sie nämlich manchmal ganz schön daneben.

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Neben den vielfältigen Möglichkeiten von KI standen auch wichtige Themen wie Datenschutz, Sicherheit und der kritische Umgang mit Informationen im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde besprochen, warum nicht alles, was eine KI ausgibt, automatisch richtig ist und weshalb es weiterhin wichtig bleibt, Inhalte kritisch zu hinterfragen und zu überprüfen.
Die Kinder waren interessiert und beeindruckt, hörten jeweils 60 Minuten lang konzentriert zu und beteiligten sich mit vielen klugen Fragen.

Zum Abschluss erhielten die Klassen jeweils einen KI-Führerschein sowie ein Merkblatt mit Tipps für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Dr. Alexandra Stang, Felicia Körner und Ahmad Dawar Hakimi für die Ermöglichung der Workshops und diese zukunftsweisende Lernerfahrung!

Für Sie berichtete Echinger Echo.

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