Premiere für abwechslungsreiche Echinger Kulturtage

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Mit einem stimmungsvollen Sommerkonzert verabschiedete sich die Echinger Musikschule in die Sommerpause – und setzten damit gleichzeitig den Schlusspunkt – oder besser Schluss-Akkord hinter das Coronaschuljahr 2021/22 und die erstmals veranstalteten Echinger Kulturtage.

Bei der diesjährigen Erstauflage der sommerlichen Echinger Kulturwoche vom 14 bis 22. Juli mit einem Dutzend verschiedener Aufführungen und Aktionen von A (Archiv) bis Z (Zauberflöte) hatte Ulla Grabow, Leiterin des gemeindlichen Kulturreferats, ein breitgefächertes Veranstaltungsprogramm für die Gemeindebürger:innen zusammengestellt: Kabarett, Klassik, Kinderchor, Kindertheater und Kartoffeldruck, Jazzfrühschoppen und Irische Volksmusik, Figaros Hochzeit und FreiluftLesen. Da war für Groß und Klein ebenso etwas geboten wie für Literatur- und Musikliebhaber verschiedener Stilrichtungen.

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Bereits im Coronajahr 2020 hätte es erstmals sommerliche Echinger Kulturtage geben sollen, die ebenso pandemiebedingt abgesagt werden mussten wie der erneute Anlauf im vergangenen Jahr. Heuer aber ging – in etwas bescheidenerem Rahmen – der Echinger Kultursommer über die Bühne, beziehungsweise verschiedene Bühnen – im Bürgerhaus, auf dem Bürgerplatz, im angrenzenden Gärtchen und auch in der Musikschule. Auch dank vieler lokaler Unterstützer und Akteure – unter anderem mitgewirkt haben Bücherei, Gemeindearchiv, Grund- und Mittelschule, Kulturforum, Musikschule und vhs – darf man das ansprechende Kulturprogramm als Generalprobe für das im nächsten Jahr anstehende 1250-jährige größer angelegte Gemeindejubiläum interpretieren.

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Das Besondere beim attraktiven Kulturprogramm: Der Eintritt war grundsätzlich kostenlos, auch bei den hochkarätigen Abendveranstaltungen wie dem „irischen Abend“ mit mitreißender Folklore und Tanzeinlagen des „Matching Ties Quintett mit O’Brannlaig Rinceoir“ oder dem klangvollen Klassikkonzert des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Auch der Jazz-Frühschoppen mit „Hattori Hanzi“ war gut besucht.

Mit der Resonanz bei diesem kulturellen Versuchsballon ist Ulla Grabow nach der langen Corona-Abstinenz nicht unzufrieden. Auch bei den Echingern, von jungen Familien bis zu den Senioren, kam das Angebot gut an. Ob damit das erhoffte Interesse auch für kostenpflichtige Kulturveranstaltungen für Groß und Klein geweckt beziehungsweise gestärkt werden kann, bleibt abzuwarten.

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Das war zauberhaft: Bei dem von der Stiftung finanziell und personell unterstützten Musikprojekt „Musizieren statt Konsumieren“ standen die Mittelschüler:innen der Ganztagsklassen 5a und 6a gemeinsam mit Opernprofis bei Mozarts „Zauberflöte“ auf der Bühne.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

 

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