Ausstellung der „Samstagsmalerinnen“: Künstlerische Inspirationen zur „Farbe Rot“

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von links: Die Samstagsmalerinnen von links mit künstlerischer Leiterin SiegiLäng, Margot Hollermeier, Maria Kurz, Esther Londrigo, Anita Paulus, Elfriede Niedermaierund Regine Arndt.

„Die Farbe Rot“ steht für Wärme und Liebe, Feuer und Temperament, aber auch für Blut oder den Teufel, … Es steckt also eine Menge drin und es lässt sich auch viel hineininterpretieren, wenn man eine Bilderausstellung mit dem Titel „Die Farbe Rot“, versieht, wie jetzt ganz aktuell die „Samstagsmalerinnen“ unter Leitung von Siegi Läng bei ihrer thematischen Werkschau im ASZ/Mehrgenerationenhaus.

Dieses Motto ist also zugleich der sprichwörtliche rote Faden, der sich durch die rund 20 im ASZ-Foyer ausgestellten Gemälde der Künstlergruppe zieht. Dazu zählen gegenwärtig Regine Arndt, die schon seit 26 Jahre dabei ist, sowie Margot Hollermeier, Maria Kurz, Elfriede Niedermair, Anita Paulus , als Küken Jenny Imhof und erst seit Januar Esther Londrigo.Passend für die samstägliche Malgruppe fand die gut besuchte Vernissage am Samstag, 15. Juni, statt. Bei ihrer Begrüßung äußerte Barbara Hammrich, stellvertretende Geschäftsführerin des ASZ, den motivierenden Wunsch: „Malen Sie bitte weiter!“

Wie ist es heuer zu dieser „einfarbigen“ Bezeichnung gekommen? Die Idee dazu stammt von Margot Hollermeier. Davon war, um im Bild zu bleiben, gleich die gesamte Gruppe „Feuer und Flamme“ – . und die Resultate können sich sehen lassen. Maria Kurz, der einzigen Aquarellmalerin der Gruppe, ist es beispielsweise gelungen, den nostalgischen Charme einer alten englischen Telefonzelle einzufangen. Daneben geben sich – unter anderem – abstrakte Kompositionen, mal geschwungen, mal kantig, minimalistische Stilleben, eine mondäne weibliche Gestalt mit rotem Hut, ein ausdrucksstarkes Portrait einer – natürlich- rothaarigen Frau, feurige Stiere und schwungvolle Tänzerinnen, einige florale Motive oder auch eine städtische Silhouette mit roten Ziegeldächern noch bis zum 24. Juli ein künstlerisches Stelldichein .

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Und wie immer haben Sigi Längs Kunstveranstaltungen auch eine karitative Komponente. Eine mit 50 Gewinnen zum Stückpreis von 5 Euro attraktiv bestückte Tombola kommt, wie Läng verriet, zwei verschiedenen Empfängern zugute: Die erlöste Geldspende von über 500 Euro dürfen sich der Förderverein Handball für seinen jungen sportlichen Nachwuchs und die Tierauffangstation in Mintraching teilen.

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Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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