Bilanz der FFW Günzenhausen nach Coronapause

Kategorie: Aktuelles

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Über Neumitglieder freuen sich Kommandant Tobias Exner (links), Kreisbrandmeister Michael Hinterholzer und Echings 3. Bürgermeister und Feuerwehrmann Leon Eckert

Guter Ausbildungsstand, verzögerter Feuerwehrhausbau und ausgefallenes Jubiläum

Das erste Mal seit zwei Jahren gab es am 5. Mai bei der FFW Günzenhausen eine Einladung zur Jahreshauptversammlung. Diese war mit knapp 50 Anwesenden gut besucht. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt aktuelle 54 Aktive, 18 passive und 53 Fördermitglieder.
Vereinsvorstand und Gemeinderat Bernhard Wallner eröffnete die Versammlung im Schützenstüberl und gab einen kurzen Rückblick über die vergangenen Jahre sowie die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr. Nach dem Totengedenken berichtete er über zahlreiche Sitzungen, Geburtstage und Feierlichkeiten – auch über das ausgefallene 150-jährige Jubiläum, das groß gefeiert werden sollte. Die Planungen waren – vom Festwirt bis zu Bands und Festrednern – schon weit fortgeschritten, als –gewissermaßen auf den letzten Drücker – wegen der Corona-Entwicklung die Reißleine gezogen werden musste. An das Jubiläum erinnern ein schönes Foto der acht Festdamen und auch die Sanierung der Fahne sowie der alten Standarte. Diese Maßnahmen kosteten rund 6.500 Euro. Dafür gab es Zuschüsse in 50-prozentiger Höhe von der Gemeinde Eching. Ein Minus konnte durch großzügige Spenden weiter abgefedert werden, so dass kein Loch in der Vereinskasse entstanden ist. Zuletzt stellte Wallner zusammen mit Kommandant Tobias Exner den aktuellen (und unbefriedigenden) Status Quo zum Bau des neuen Feuerwehrhauses dar. Der Antrag für das noch nicht genehmigte Bauprojekt liegt – immer noch – beim Staatlichen Bauamt, wo es konkret bei der Freigabe der vorgelegten Entwässerungspläne hakt. Kritisiert wurde seitens der FFW Günzenhausen ein mangelndes Engagement des Echinger Bürgermeisters, das Verfahren zu beschleunigen.

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In seinem Rechenschaftsbericht bilanzierte und verglich Kommandant Exner die jeweils geleisteten Einsatzstunden von 2019 (4.495 Stunden), 2020 (2.863 Stunden) und 2021 (3.915Stunden). Er erinnerte dabei auch an einzelne Einsätze und betonte, wie wichtig es im Nachgang sei, sich über die zum Teil belastenden Vorkommnisse mit den Kameraden auszutauschen. Auch wenn sich in den Coronajahren weniger an ehrenamtlicher Arbeit summierte, betonte er, dass sich die Günzenhauser Floriansjünger trotz Zwangspausen währen der Lockdowns stets weitergebildet hätten. Exner attestierte seiner Mannschaft einen guten Ausbildungsstand. Insgesamt verfüge man im Ort, in der heutigen Zeit durchaus keine Selbstverständlichkeit, tagsüber über ausreichend erreichbare Einsatzkräfte. Einschränkend merkte er kritisch an, dass sich die Lage aber auch nicht weiter zuspitzen dürfe. Erwähnung fand auch die die Anschaffung des neuen LF20 Fahrzeuges sowie der eigens umgebaute Mehrzweckhänger.

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Einen wichtigen Stellenwert fürs Vereinsleben und die aktive Mannschaft nehmen Neuaufnahmen, Beförderungen und natürlich auch Ehrungen ein.
Als Neumitglieder konnten Leonhard Renauer, Ludwig Wallner, Florian Loscher und Veronika Wildgruber gewonnen werden. Nach abgeschlossener MTA-Ausbildung haben sich Johannes Kratzl, Georg Kranz und Sven Zurstrassen die Ernennung zum Feuerwehrmann verdient. Für ein Vierteljahrhundert Vereinstreue wurde das aktive Mitglied Christian Schmidt geehrt, als Fördermitglieder Josef Wildgruber und Annemarie Müller-Saala.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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