Warnsystem wird getestet – Bundesweiter Aktionstag findet am 11. September statt

Kategorie: Aktuelles

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Sven Müller ist Fachberater Bevölkerungsschutz erster bei den Johannitern im Regionalverband Oberbayern.

Regelmäßig wird in Deutschland das Warnsystem getestet: In diesem Jahr findet am 11. September ein bundesweiter Warntag statt.
Durch den weiter fortschreitenden Klimawandel und die aktuelle geopolitische Lage können Notfälle entstehen, die schnell viele Menschen betreffen. Daher ist es wichtig, dass gefährdete Personen umgehend informiert und gewarnt werden.

Mittlerweile haben die meisten Menschen in Deutschland immer ein Mobilfunkgerät in der Tasche. Das lässt sich gut als Warnsystem nutzen: Zusätzlich zu Sirenen, Warn-Apps oder Radiodurchsagen ist seit Februar 2023 auch Cell-Broadcast im Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein System, welches Bevölkerungsschutzwarnungen durch direkte Nutzung der Mobilfunktmasten auf das Endgerät schickt.

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Dieses System ermöglicht es, jedes Smartphone im Einzugsbereich des Masten zu warnen – unabhängig von Mobilfunkanbietern oder Herkunftsland. Warnnachrichten werden so direkt auf das mobile Endgerät der betroffenen Personen gesendet, ohne dass die Installation einer Software notwendig ist. Somit können noch mehr Personen erreicht und die Warnmeldungen effizient verbreitet werden.

Viele Mobilfunknutzerinnen und -nutzer haben zusätzlich sogenannte Warn-Apps wie NINA vom BBK oder Katwarn vom Fraunhofer-Institut auf ihren Geräten installiert. Mit ihrer Hilfe werden Nutzer über Warnpflichtige Ereignisse des Bevölkerungsschutzes, Hinweise der Polizei oder auch Wetterwarnungen informiert. Neben den Warnmeldungen verfügen diese Apps auch über einige zusätzliche Funktionen wie individuelle Ortseinstellungen, eine Kartenansicht und Handlungsempfehlungen für verschiedene Notfälle.

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Am diesjährigen Aktionstag am 11. September erproben der Bund, die Länder und die Kommunen in einer gemeinsamen Übung gegen 11 Uhr ihre Warnmittel. Darunter fallen zum Beispiel Sirenen oder Warn-Apps. Damit werden die technischen Abläufe und die Warnmittel selbst auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen überprüft.

Zusätzlich bietet der Warntag auch für Endgerätenutzer eine gute Möglichkeit, ihre Geräte und Warn-Apps auf Funktionalität zu testen und so sicherzustellen, dass Warnmeldungen sie im Ernstfall erreichen.


Für Sie berichtete Echinger Echo.

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