Die Gemeindeverwaltung verzeichnet derzeit eine zunehmende Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen Echings. Die Messungen der Geschwindigkeitsanzeigen belegen die Entwicklung eindeutig. Zudem häufen sich Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über rücksichtsloses Fahrverhalten, insbesondere in verkehrsberuhigten Bereichen. Dort gilt laut Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 9 km/h; tatsächlich werden jedoch deutlich höhere Werte gemessen, vereinzelt bis zu 50 km/h.
Besonders in Bereichen mit Spiel- und Bewegungsflächen ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität; bereits ein Moment der Nachlässigkeit kann gravierende Folgen haben. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat die Gemeinde Eching damit begonnen in einigen verkehrsberuhigten Straßen Bodenschwellen zu installieren, um die gefahrenen Geschwindigkeiten zu reduzieren. Die Meinungen zu baulichen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen gehen auseinander; Alternativgedanken wie Blumentröge wurden erwogen, jedoch in den letzten Jahren aus Kapazitätsgründen seitens des Gärtnerteams im Bauhof zurückgestellt.
Ein weiteres wichtiges Thema betrifft das Verhalten an Zebrastreifen sowie das Überfahren roter Ampeln. Hier kommt es vermehrt zu Verstößen, die erhebliche Gefahren für andere
Verkehrsteilnehmer darstellen.
Hinzu kommt der gesetzlich klar geregelte Mindestabstand zu Radfahrenden: innerorts mindestens 1,5 Meter, außerorts 2 Meter. Wird dieser Abstand nicht eingehalten, schafft das ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für Radfahrende. Autofahrerinnen und Autofahrer sind aufgefordert, besondere Rücksicht zu nehmen.
Zum Schulbeginn bittet die Gemeindeverwaltung alle Verkehrsteilnehmer eindringlich um besonders achtsames Fahren und angepasste Geschwindigkeit. Die Polizei wird zu diesem
Zeitraum die Präsenz erhöhen und verstärkt auf die Einhaltung der Verkehrsregeln achten.
Der Appell der Gemeinde Eching geht an alle Verkehrsteilnehmer: „Verhalten Sie sich fair und rücksichtsvoll im Straßenverkehr. Die Sicherheit in unserer Gemeinde liegt in unser aller Verantwortung.“
Für Sie berichtete Echinger Echo.











