Klassisches Friedens- und Benefizkonzert zugunsten der Ukraine im Bürgerhaus

Kategorie: Kultur & Bildung

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David Frühwirth und Milana Chernyavska spielten ein sehr spezielles Klassikkonzert im Echinger Bürgerhaus

„Miteinander, nebeneinander, füreinander “, so lautete der nicht alltägliche Titel für ein ebenfalls sehr spezielles Klassikkonzert am Samstag, 12. März im Bürgerhaus. Die beiden renommierten Musiker, der Österreicher David Frühwirth (Violine) und Milana Chernyavska, deutsche Pianistin ukrainischer Herkunft, haben das Motto des Abends ganz bewusst gewählt. Es war neben einer musikalischen auch eine politische Entscheidung für einen Appell zum Frieden „miteinander, nebeneinander, füreinander “. Das Duo hat damit kurzfristig auf Putins grausamem Angriffskrieg auf Milanas Heimatland reagiert und ihr ursprüngliches Konzertprogramm (über russische Romantiker) verworfen und sich dafür entschieden, Komponisten unterschiedlichster Herkunft aus ganz Europa zu spielen, eine kontrastreiche Mischung aus klassischen, traditionell-folkloristischen ebenso wie modernen Melodien. Damit weisen sie auf die grenzüberschreitende und völkerverbindende Weltsprache der Musik hin.

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Als Gastgeber hatte die Gemeinde für die ukrainischen Flüchtlinge in Eching freien Eintritt gewährt – eine willkommene Ablenkung für die anwesenden ukrainischen Jugendlichen und Erwachsenen im Publikum. Die Konzerteinnahmen sollen, so Bürgermeister Sebastian Thaler bei seiner Begrüßung, der Ukraine-Hilfe zu Gute kommen.

Das hochkarätige Duo interpretierte bei seinem musikalischen Streifzug durch ganz Europa bekannte und auch hierzulande weniger bekannte Werke vom 19. bis 21. Jahrhundert von Henryk Wieniawski (Polen), Michail Glinka und Alexander Glasunow (Russland), Leoš Janacek und Antonin Dvořák (Tschechien), Johannes Brahms (Deutschland), Henry Vieuxtemps (Belgien), Myroslaw Skoryk und Valentyn Silvestrov (Ukraine). Die beiden Vollblutmusiker überzeugten in ihrem intensiven, perfekten Zusammenspiel und gingen mit spürbarer Leidenschaft ganz in ihrem eigenen Musikerleben und den verschiedenen Stimmungen auf, zogen dabei ein beeindrucktes Publikum in ihren Bann, das begeistert Beifall spendete. Ausgeklungen ist das Konzert mit einer Zugabe von Max Regers „Frieden“.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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