Eine beliebte Tradition in Eching stellte auch in diesem Jahr die gute Stunde dar, in der zur Einstimmung aufs nahende Christfest am 1. Advent zu einem ökumenischen Adventskonzert eingeladen wurde, ein Geschenk an alle, Kraft zu tanken und eine Auszeit von der Alltagshektik zu nehmen.
Selbstverständlich brannte im Altarraum von Neu-Andreas die erste Kerze am Adventskranz, während bei einem guten Dutzend choraler und instrumentaler Beiträge der ökumenische Chor Eching unter Leitung von Astrid Sachs und Alexander Himmelhuber, ein heimisches Blockflöten-Ensemble, ein Dudelsackbläser und die Gäste der Goldschläger-Posaunen unter Leitung von Friedhelm Kerkau abwechselnd feierliche und fröhliche Klängen sakraler und weltlicher Kompostionen zum Besten gaben.
Gleich zu Beginn konnten die Kirchenbesucher gemeinsam das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ mitsingen. Musikalisch Licht in die Dunkelheit brachte der Chor mit den beiden Kompositionen von Arcangelo Corelli „Komm, o komm du Morgenstern“ und Johann Sebastian Bach „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, zwei eindringliche Werke aus dem 17. Jahrhundert. Die Blechbläser spannten mit klarem und nuancierten Bläserklang den Bogen von der Barock-Sonate des englischen Komponisten Henry Purcell bis zum jazzigen Spirituell „Go tell it to the montain.“
Auch zum Schluss hieß es mitzusingen bei “Tochter Zion, freue dich“, bei dem zum Schluss die Orgel regelrecht brauste, waren die Besucher aufgerufen, auch selbst zur Vorweihnachtsstimmung beizutragen – und vielleicht auch noch ein bisschen davon mit nach Hause mitzunehmen.
Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

















