Mehr Wiese statt Rasen – Ein Beitrag für die Artenvielfalt

Kategorie: Vereine

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In diesem Jahr hat sich der Kleingartenverein Eching e. V. das Ziel gesetzt, noch insekten- und naturfreundlicher zu werden.
Vor dem Vereinshaus wurde eine große Rasenfläche abgetragen, von Steinen befreit und sorgfältig für die Aussaat einer Wildblumenwiese vorbereitet. Die anfängliche Kälte, Trockenheit und später die starke Hitze stellten zwar eine Herausforderung dar – doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Entstanden ist eine wunderschöne Wildblumenwiese, die zahlreichen Insekten als wertvolle Nahrungsquelle dient. Auch in den kommenden Jahren wird sie als Kinderstube und „Restaurant“ für Raupen, Schmetterlinge, Wildbienen und viele weitere Arten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten.
Krista und Mike Garbutt, die die Idee ins Leben gerufen und mit großem Engagement umgesetzt haben, möchten damit auch andere Menschen dazu ermutigen, blühende Flächen nicht schon nach wenigen Wochen zu mähen, sondern sie möglichst lange stehen zu lassen. So können Schmetterlingseier, die an den Pflanzenstängeln abgelegt wurden, ungestört zu Raupen heranwachsen. Gleichzeitig finden Vögel in den reifenden Samen eine wichtige Nahrungsquelle. Darüber hinaus schützt eine ungemähte Wiese den Boden vor dem Austrocknen und hält die Bodentemperatur um etwa 10 bis 15 Grad niedriger als ein kurz gemähter Rasen.

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Es ist eine wahre Freude, an der Wiese zu stehen und zu beobachten, wie vielfältig das Leben dort geworden ist. Überall summt, brummt und flattert es – ein lebendiges Beispiel dafür, wie schon kleine Veränderungen einen großen Beitrag zum Naturschutz leisten können.

Für Sie berichtete Echinger Echo.

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