Aufschlag: Abteilung Tennis des SC Eching gibt 2026 Vollgas

Kategorie: Tennis

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Bewährtes Team wiedergewählt (von links): Tobias Siebke (Schriftführer & Pressewart), Julian Morgenroth (Sportwart), Günther Palatzky (2. Abteilungsleiter), Barbara Ramstötter (1. Abteilungsleiterin), Luisa Dettloff (Jugendwart), Jens Hahn (Finanzreferent), Sebastian Scheu (Padelwart)

Förderkader, Padel-Fieber, Tennisschule und mehr

Wer aktuell seinen Blick über die Tennisanlagen und die Mitglieder im Clubhaus des SC Eching schweifen lässt, kann es spüren: Hier tut sich einiges und die Zahlen bestätigen es: Der Verein wächst, baut aus und um und ganz offenbar haben alle große Freude daran am Erfolg mitzuwirken. „Wir können auf ein Jahr voller sportlicher Highlights, struktureller Meilensteine und einer Mitgliederentwicklung, die begeistert, zurückblicken“, fasst die erste Abteilungsleiterin Barbara Ramstötter direkt zu Beginn der Jahreshauptversammlung zusammen. Ein echtes Ausrufezeichen setzt die Abteilung im September 2025 mit ihrem ersten DTB-Turnier: „Wir hatten Top-200-Spieler der deutschen Rangliste bei uns zu Gast“, erinnert Sportwart Julian Morgenroth und spricht die Teilnahme der ungesetzten Siegerin der Damen, Heike Albrecht-Schröder (STK Garching), an. Die gehörlose 35-jährige Weltklasse-Athletin ist vierfache Goldmedaillengewinnerin bei den Deaflympics. „Insofern nicht verwunderlich, dass sie das Feld komplett abgeräumt hat“, so Morgenroth anerkennend.

Mannschafts-Boom – die Jugend rockt
Bereits zum dritten Mal in Folge zeigen die Youngsters U15 ihre spielerische Klasse und sichern sich wieder den Aufstieg. Ein wenig zäher, dennoch erfolgreich sind die Herren 1, die es in die Südliga 1 schaffen: „Die Ziele für das nächste Jahr sind hochgesteckt, da muss der „Erfolg dann kommen“, meint Morgenroth augenzwinkernd. „2025 waren wir mit 19 Mannschaften am Start. Besonders freut mich, dass wir insgesamt neun neue Mannschaften gemeldet haben. Trotz der Abmeldungen können wir dennoch ein Plus von sieben zusätzlichen Mannschaften für 2026 verzeichnen.“

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450 im Fokus, 1000 ein Traum
Der Verein wächst seit Jahren stetig, veranschaulicht Finanzreferent Jens Hahn. Zählt der Verein 2019 noch 313 Mitglieder, sind es (Stand 10. März) 2026 bereits 401 Spielerinnen (149) und Spieler (252), die regelmäßig ihren Schläger schwingen. In allen Altersgruppen dominieren männliche Spieler, lediglich in der Altersgruppe 30 bis 39 gibt es einen leichten Überhang der weiblichen. Das Herzstück bildet die Jugend U17, die von 79 Spielern (2019) auf aktuell 150 nahezu verdoppelt hat. Besonders beliebt ist der weiße Sport in der Altersgruppe bis 13 Jahren, immerhin 45 Spieler sind älter als 70 Jahre. „Es ist viel Bewegung im Verein, schon heute kann ich drei weitere Mitglieder zählen“, bilanziert Hahn zufrieden. Auffällig sei der sprunghafte Anstieg im vergangenen Jahr von fast 60 Mitgliedern, obwohl rund 50 ausgeschieden sind. „Wenn der Zuwachs so weiter geht, haben wir als Hoffnungsschimmer die 450 Kopf”, gibt Morgenroth vor. Ramstötter returniert: “In Verbindung mit der Tennisschule ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Perspektivisch dürfen es 1000 sein.”

Qualität, die sich auszahlt
Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Yannick Floer, die unbestrittene „Nummer 1“ der Abteilung weiß nicht nur die Filzkugel auf dem Court zu platzieren, sondern auch, was er dem Nachwuchs servieren muss, um sie am Ball zu halten. In nur einem Jahr schnellen die Teilnehmerzahlen von 100 im Sommer 2024 auf 160 im vergangenen Jahr hoch. „Mit 65 Trainingsstunden pro Woche haben wir das Pensum quasi verdoppelt“, resümiert Floer. Das Angebot der Tennisschule Zehringer bietet ein breit gefächertes Angebot, darunter für die Kleinsten zwischen zwei und drei Jahren die Tennis Kängurus, diverse Fördertrainings, Monday-Night-Tennis oder After-Work bis hin zum Instant Tennis-Kurs für Anfänger. Jugendcamps und der gezielte Ausbau des Förderkaders runden das Programm ab. Ein erstes positives Fazit kann Floer bereits ziehen. Niklas Ottmer (Jahrgang 2014/U15) und Simon Faulent (Jahrgang 2013/U15/U18) bestreiten ihre Matches inzwischen in der Südliga 2: „Da geht’s ordentlich zur Sache, da kann man richtig gut zuschauen“, lobt Floer stolz.

Power mit dem Padel
Padel Tennis, ein Mix aus Tennis und Squash, gilt derzeit als eine der am schnellsten wachsenden Sportarten weltweit und macht auch vor Echings Toren nicht halt. Der leichte Einstieg und der hohe Sozialfaktor ziehen die Massen. „Daher bauen auch wir entsprechende Plätze”, kündigt Padelwart Sebastian Scheu an. Der Tennisspieler outet sich als eindeutig „infiziert“ und hat den SC Eching bereits beim Verband angemeldet. „Wir wollen das zum einen wettkampfmäßiger gestalten. Andererseits kann jeder, der Bock darauf hat, spielen. Es gibt bei uns bereits Trainer, die den Padelschein gemacht haben“, wirbt Scheu.

„Wir können auf ein Jahr voller sportlicher Highlights, struktureller Meilensteine und einer Mitgliederentwicklung, die begeistert zurückblicken.“

Barbara Ramstötter, Abteilungsleiterin

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Bauen für die Zukunft
So zügig wie möglich soll die Sanierung einiger Plätze voranschreiten. Allerdings komme es durch Haushaltsfreigaben der Gemeinde und vollen Terminkalendern der Baufirmen zu kleinen Verzögerungen. Dennoch sei klar: “Bis Oktober soll alles fertig sein. Wir wollen die Turniermaße so hinkommen, um im DTB turnierfähig zu sein.“, erklärt Morgenroth und stellt klar: „Einige Plätze werden rudimentär noch einmal hergerichtet, um darauf spielen zu können, aber es wird ein paar Einschränkungen im Sommerspielbetrieb geben.“

Hinter den Kulissen
Winfried Matschke, Werner Pichl und Hans Heemeyer bilden das ehrenamtliche Hallenteam, das nicht nur die drei Tennishallen und die Gymnastikhalle verwaltet, sondern auch die angeschlossenen Wohnungen. „Seit 2022 entwickelt sich der Betrieb finanziell sehr positiv und trägt sich selbst“, verdeutlicht Pichl. Nun sei zu überlegen, trotz der stabilen finanziellen Lage und stückweisen Anhebung der Pacht, die Gebühren zu erhöhen. Ein Anliegen liegt Pichl besonders am Herzen: „Richtiges Schuhwerk! 90 Prozent der Nutzer setzen die Hallenordnung vorbildlich um. 10 Prozent verursachen durch falsche Schuhe einen erheblichen Mehraufwand.“ Wolfgang Teschauer vom Förderverein zeigt sich indes begeistert von der Zusammenarbeit der Tennisschule und dem Hauptverein. Sein erklärtes Hauptziel: bestmögliche Unterstützung der Vereinsjugend. Der finanzielle Aufwand für die inzwischen zwölf Jugendmannschaften schlägt ordentlich zu Buche. Jeder könne mit einer Mitgliedschaft (Kostenpunkt 50 Euro jährlich) etwas tun: „Das kommt zu 100 Prozent unserer Jugend zugute.“ In den kommenden Monaten stehen viele Events im Verein an, die das Clubhaus-Team um Chef Önder Göcek und Geschäftspartner Philipp Hanrieder begleiten will.

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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