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O‘zupft is – mit der Familienmusik Servi

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 22. Oktober 2018

Konzertant-amüsantes Jubiläumskonzert zum 20jährigen Bestehen
Unter dem Motto „O'zupft is" präsentierte die beliebte Familienmusik Servi mit den Eltern Gertraud und Klaus im vielsaitig-vielseitigen Zusammenklang mit den beiden Söhnen Johannes (27 Jahre) und Leonhard (25 Jahre) am 19. Oktober ein kurzweiliges Programm im vollbesetzten Echinger Bürgerhaus - von konzertant bis amüsant. Unglaublich, aber wahr: bereits seit 20 Jahren firmiert die über die Ortsgrenzen hinaus bekannte vierköpfige Echinger Familie als musikalisches Quartett – und das sollte an ihrem Heimatort im Rahmen der Kulturwoche „wir feiern Bayern" natürlich auch gefeiert werden – bei einem alpenländischen Konzert der vergnüglichen Art.

 o-zupft-is Masterfoto

Es wurde gspuit, gsunga und auch viel gelacht. Dabei traf große Virtuosität auf Fantasie, Originalität und Humor.
Unter anderem kamen, ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Bass, Hackbrett, Harfe, Gitarre, Trompete, Maultrommel, Ziach und nicht zu vergessen, der Gesang zum Einsatz. Klaus steuerte in seiner Funktion als Sprecher Witziges und Selbst-Gereimtes bei. „In Eching geht es lustig zu, da steppt der Bär im Stöckelschuh" – da durfte das Publikum auch selber mitsingen.
Bei ihren bewährten Einlagen als Solo-Kabarettistin präsentierte Gertraud mit Sprachwitz und trefflichem Fremdwörterkauderwelsch gewonnene Erlebnisse auf der politischen Bühne. In ihrer Rolle als Hinterbauern-Zenzi schildert sie ihren jüngst unternommenen Ausflug „in die Polemik", wofür sie eigens einen „Notorik-Kurs" besucht habe. Nach ganz eigenen Erkenntnissen zum "amerikanischen Kukidenten", zur neuen Partei unter dem Namen „Abstinenz gegen Demokratie" oder auch den „bayerischen Kondolenzverhandlungen" beendet sie - unter tosendem Beifall- ihre Stippvisite als potentielle Politikerin aus der Provinz.
Zum abwechslungsreich vorgetragenen alpenländischen Musikgut zählten auch selbst komponierte Stückerl von Leonhard wie dem "Morgenmuffelboarischen" oder dem "Mankei-(=Murmeltier-)Walzer". Zum Repertoire gehörten daneben (unter vielem anderen) der Mariengalopp, eine tödliche Moritat auf das allseits gegenwärtige „Händi in der Hand" , die verspielt- gefühlvolle Filmmusik „Drei Nüsse für Aschenbrödel" oder der Servinische Tanz. Mit der „schönen blauen Donau" durfte auch ein „Strauß" (nämlich Johann Strauß) nicht fehlen, ebenso wie die Zugaben und der Dank des Bürgermeisters am guten Schluss.


Zitat und Versprechen von Klaus Servi:
„Wir machen die nächsten 20 Jahre weiter."



Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

 

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