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Viel Spaß bei der fünften „Brass“

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 08. August 2017

Fröhliches und friedliches Jubiläumsfestival der Blasmusik

auf dem Freizeitgelände am Echinger See

Bei der fünften Brass Wiesn vom 3. bis 6. August 2017 im Freizeitgelände am Echinger See feierten täglich bis zu 8500 fröhliche Menschen jeden Alters eine Riesen-Party und genossen in vollen Zügen Freizeit- und Sommer-Feeling und Blasmusik in jeder nur erdenklichen Facette.

Allen voran die Echinger haben über die Jahre die Brass Wiesn als Einladung dazu entdeckt, die Festivaltage als Urlaub dahoam mitzuerleben. Über 1000 Anwohnertickets wurden verkauft. Man trifft sich, ratscht und freut sich, wie gut es den Besuchern aus nah und fern in der eigenen Gemeinde gefällt. Musikalische und organisatorische Mitgestaltung dagegen gab es schon immer: Zu den Frühaufstehern im Festzelt am Samstag und Sonntagvormittag gehörten der Musikverein Sankt Andreas und die Echinger Blaskapelle.

Brass-Wiesn-Sankt-Andreas

Hinter den Kulissen kümmerten sich BRK und Feuerwehr um Sicherheit und Gesundheit. Für Speis und Trank der Crew sorgte erneut der „Sage-Wirt", der in Summe 1980 Mahlzeiten zubereitet hatte. Im Festzelt bot der Gasthof Fischer bayrisches vom Obazda bis zum Schweinsbraten oder auch einen kühlen Eiscafé. Bei Speis und Trank wurde kulinarisch einiges mehr geboten als in den Vorjahren , Man konnte sich Fruchtsäfte, Crepes und Süßigkeiten über vegetarisch-vegane Kost, Kebab, Burger bis zu regionalen Schmankerln schmecken lassen. Ein kühles Bier war immer recht. vom bayrischen Nationalgetränk wurde allein am Freitag mehr verkauft als bei Vorjahres-Brass Wiesn.
Ein bisschen Tollwood-Gefühl vermittelten die Verkaufs-, Merchandising und Infostände, die das Gelände umrahmen: Vom Kronkorken-Schmuck, über hölzerne Gürtelschnallen, Filz-Plaketten fürs eigene Bierglas, Tracht und Sommergarderobe, Hüte, Taschen, Tattoos oder eine neue Frisur war einiges geboten. Typisch bajuwarische Spiel und Sportkultur sowie ein Bayern-Quiz rundeten das Volksfest-ival ab: Fachkundig wurden Grundkenntnisse zum Maßkrugstemmen, Fingerhakeln, Nageln oder auch Karteln vermittelt.

BrassWiesn Masterfoto1
Die gemütliche Atmosphäre mit Maibaum und Strohballen, Liegestühlen und alten Landmaschinen und der familiär-friedliche Charakter gefällt. Oberstes Gebot beim Dresscode lautet: Es gibt keinen, jeder trägt das, was ihm/ihr gefällt. Immer richtig angezogen ist man mit T-Shirt, gerne auch mit einem coolen oder frechen Spruch versehen, kombiniert mit Flipflops oder auch im originellen Gruppenlook. Ebenso „in" sind Lederhosen sowie fesche Dirndl.
Dieses besondere Ambiente spricht sich rum, bei Fans und Bands. Mund-zu-Mund-Propaganda bringt Jahr für Jahr mehr Leben und neuen Zulauf. Es ist schon etwas Besonderes, wenn die Musiker sich gern unters „gemeine Fußvolk" mischen und nach ihrem Auftritt einfach mittendrin und dabei sind beim Abfeiern. Viele Bands, wie die Fexer oder die Kapelle Josef Menzl sind Wiederholungs, beziehungsweise sogar „Serientäter".
Auch fernab des non-stop-Bühnenprogramms spielt die Musi: Viele Festival-Besucher haben ihre Instrumente mitgebracht –gsunga und gspuit wird überall: am Stachus, auf dem Campingplatz, unter der Blauen Brücke und sogar auf dem See. Auch die urigen Kriagl- und Gamsbluatalm, die Gipfebar ebenso wie die die grüne Wiese sind immer wieder Austragungsorte für kleine, dicht umlagerte „Platzkonzerte." Sehen und hören lassen freilich konnte sich auch die imposante Band-Breite des Line-Ups. Zu den umjubelten Headlinern gehörten die „glücklichen Koteletts" – so heißen die „Lucky Chops" aus New York, die am Freitagabend über die Freiluftbühne fegten beziehungsweise fetzten, dass auch den mithüpfenden Zuschauern der Schweißausbrach. Für eine Fangemeinde, schwerpunktmäßig im „Mittelalter", ist unverändert Hans-Jürgen Buchner von Haindling der Größte, der anlässlich seines 35jährigen (!) Band-Jubiläums am Samstagabend viele umjubelte alte Stücke und auch Alphörner mitgebracht hatte. Für andere war die 10köpfige Urban Brass Band Moop Mama das Highlight.

Geradezu euphorisch äußert sich Brass-Wiesn-Geschäftsführer Alexander Wolff über den Verlauf der Jubiläums-Brass-Wiesn. „Es passt alles" so sein Statement.
Freuen darf sich die wachsende Fan- und Festival-Gemeinde bereits auf die Echinger Brass Wiesn 2018. Dafür hat Wolff neben dem bewährten Konzept bereits die eine oder andere neue Idee... und bereits hochkarätige Bandzusagen, ...

BrassWiesn Anstich1BrassWiesn Anstich2

Spritzig ging es beim Jubiläums-Festival der Blasmusik im Freizeitgelände am Echinger See auch zu: Beim Anstich des ersten Freibierfasses brachte Bürgermeister Sebastian Thaler mit vier Schlägen und ein paar „erfrischenden Spritzern" den goldenen Gerstensaft zum Laufen.

BrassWiesn Boellerschuetzen

Es gab viele Kracher bei der 5. Echinger Brass Wiesn: Verantwortlich dafür zeichneten beim Startschuss am Gipfelkreuz des Monte Eho zunächst einem zunächst einmal die Böllerschützen des SV Kleeblatt Neufahrn mit ihrem Begrüßungssalut – und dann ließen es über 50 Bands auf den Bühnen,

BrassWiesn 22

hier die „Lucky chops" aus den USA so richtig krachen.

Brass-Wiesn-Stachus

Brass-Wiesn-Fans der 1. Stunde sind die „Schöbubuam" aus dem Schwarzwald.
Seit dem ersten Echinger Blasmusik-Festival im Jahr 2013 sind sie immer Stammgäste im Huberwirt (und natürlich auch mittendrin auf dem Festgelände). Zur schönen Tradition gehört immer das Platzkonzert am Samstagvormittag am Stachus, was mittlerweile schon viele Echinger kennen und bei ihren Besorgungen kurz verweilen und applaudieren.

 

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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