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Viel los im ASZ/Mehrgenerationenhaus

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 24. Juni 2016

Trägerverein zieht durchwachsene Bilanz
Als neue Vorsitzende des ASZ-Trägervereins „Älter werden in Eching" bilanzierte Getrud Wucherpfennig am 6. Juni bei der gut besuchten Mitgliederversammlung im Saal des Alten und Servicezentrums ein aufregendes erstes Jahr, mit erfreulichen, aber auch traurigen und schwierigen Aspekten.

JH Aelter-werden-in-Eching Versammlung

Für sie als Nachfolgerin von Rolf Lösch sei der Beginn ihrer Amtszeit vor allem geprägt gewesen vom Kontakte knüpfen. Trotz bürokratischer und finanzieller Widrigkeiten lautete ihr Fazit: „Es läuft sehr gut bei uns, es ist viel los." Daneben habe sich das ASZ/Mehrgenerationenhaus „einer aktuellen Herausforderung gestellt", und sich auch zu einer wichtigen Begegnungs- und Anlaufstelle für die in Eching wohnenden Asylbewerber entwickelt. Sie wünschte sich angesichts dieser breitgefächerten Leistungen "mehr Unterstützung durch Gemeinde und Landkreis".
„Wir sind das Bürgerhaus" stellte Lebich angesichts der Tatsache fest, dass im Jahr rund 15 000 Besuche im Haus gezählt werden. Allerdings sind die hauptberuflichen Kräfte angesichts der steigenden Tendenz bei den Besucherzahlen der Begegnungsstätte, im Programm des Mehrgenerationenhauses, bei Veranstaltungen aller Art, bei Festen, Ausflügen, aber auch bei der Organisation etwa der mobilen Hilfsdienste „an der Oberkante angelangt".
Viel Zeit, Nerven und auch Geld gekostet hat nach Lebichs Worten das Zuständigkeits-Gerangel zwischen dem Bezirk Oberbayern und dem Landratsamt um die Kostenübernahme bei Geringverdienern, die einen Platz in der Wohngemeinschaft für Dementiell Erkrankte benötigen. Drei Fälle seien beim Sozialgericht anhängig, mit der Konsequenz, dass bis dato keiner gezahlt habe, und keiner weiß, wie es weiter gehen soll. Daraus resultieren längere Leerstände in der WG mit einem Einnahmeverlust in fünfstelliger Höhe: Dies alles sei eines Sozialstaates unwürdig, so die ASZ-Geschäftsführerin.
Neu im Vorstand des ASZ-Trägervereins „Älter werden in Eching" ist Folker Wucholt, in Eching ein sehr bekanntes Gesicht als langjähriger, ehemaliger Vorsitzender des SCE Eching. Der „Ruheständler" hat einen ganz persönlichen Bezug zum Alten- und Servicezentrum, weil seine Eltern dort in einer Betreuten Wohnung gelebt haben. Wucholt, der seit 1989 in Eching lebt und zwei erwachsenen Kinder hat, bezeichnete die Altenfürsorge, wie sie der Verein im gesellschaftlichen und sozialen Auftrag übernommen habe, als wichtiges Element innerhalb von Gemeinde und Gemeinschaft und versprach, in sein übernommenes Ehrenamt „Herzblut reinzustecken".
Seine einstimmige Nachwahl hatte einen traurigen Anlass, nämlich den plötzlichen und unerwarteten Tod von Dieter Wagner im März dieses Jahres. Der vormalige Kämmerer der Gemeinde Eching, der seit 2003 dem vierköpfigen engeren Vereinsvorstand angehörte, unterstützte den Verein mit großem Engagement und finanziellem Sachverstand. Mit wertschätzenden und persönlichen Worten würdigte Dr. Joachim Enßlin Wagners Persönlichkeit und Verdienste.

JH Aelter-werden-in-Eching Vorstand2016

Der Vorstand mit (von links) Charlotte Pschierer , Folker Wucholt, Gertrud Wucherpfennig und Sabine Palitzsch.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms

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