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Aktionstag wirbt fürs Fahrradfahren

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 02. Mai 2016

Auf die Räder, fertig, los!

Unter dem leicht abgewandelten Motto „Eching radelt wieder" hatte das Echinger Aktionsbündnis WUB nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr heuer erneut zu einem thematischen Aktionstag eingeladen. Die Abkürzung WUB bedeutet „was uns bewegt" – und ist in diesem Fall durchaus wörtlich gemeint: Die Initiatoren Tina Degel, Corinna Enßlin, Marion und Robert Hilz, Andrea Kleegrewe, Lene Schmidt, Maike Sellier und Werner May wollen Bewegung in die Echinger Radler-Szene bringen.

Sie wollen die Bürger davon überzeugen, das Fahrrad noch viel mehr als innerörtliches Fortbewegungsmittel zu nutzen, das dort gegenüber dem Auto eindeutig im Vorteil ist: Kein Parkplatzsuchen, weniger Kosten, es hält fit und ist oft sogar schneller, zusätzlich umweltfreundlich und leise. „So kann man sich täglich für die Umwelt engagieren" wirbt WUB.
Für ihren Einsatz wurden die Veranstalter am 30. April mit strahlendem Frühlingswetter und vielen Mitfahrern und Interessenten belohnt. Flott los ging's um 10 Uhr mit einer kleinen Fahrradtour durchs Ortszentrum. Als älteste Teilnehmer bei der Rundfahrt wurden Max Egersdoerfer bei den Männern mit 89 Jahren und Sabine Palitzsch für ihre sportliche Fitness mit einem Sonderorden in Form einer selbstgebackenen „Fahrradbrezel" und einem blumengeschmückten Fahrradkorb beschenkt.

 

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Konnten beim Radl-Aktionstag mit dem männlichen und weiblichen „Altersrekord" punkten: Max Egersdoerfer mit 89 und Sabine Palitzsch mit 72 Jahren.


Im Anschluss war eine ganze Menge geboten, angefangen bei unterschiedlichen Hindernis-Parcours für kleine, aber auch große Leute. Ein eigens aufgelegtes Formular zum Thema „Scherben-Alarm" und zum Mitnehmen für jedermann erleichtert den Umgang mit Miss-Ständen und die Kontaktaufnahme zur Verwaltung. In einem Wunschbuch konnte jeder eintragen, wo „Radler in Eching noch ausgebremst" werden. Davon machten die Bürger regen Gebrauch, ebenso wie beim Eintrag in eine Unterschriftenliste, in der dem dringenden Wunsch nach stabilen, überdachten Fahrradständern am Bahnhof der nötige Nachdruck verliehen werden soll.

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Am profimäßig ausgestatteten Fahrradreparatur- und Servicestand der beiden Experten Robert Hilz und Werner May erhielten Zweiradfahrer Pflege- und Reparaturtipps für ihren rollenden Untersatz, der dann gleich „frühlingsfit" gemacht wurde. In einem Wunschbuch konnte jeder eintragen, wo es in Eching gefährlich ist oder noch hakt für Radlfahrer. Davon machten die Bürger regen Gebrauch und benannten etliche konkrete, neuralgische Punkte.

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Hier erhält ein Fahrrad das Sicherheits-Etikett des ADFC, mit dem es im Falle eines Diebstahls geortet – und seinem Besitzer zugeordnet werden kann.

Erstmals mit dabei war auch der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club) mit einem eigenen Info-Stand und seinem Angebot zu einer Fahrrad-Codierung. Das entsprechende Sicherheitsetikett mit einer individuellen und zuordnungsfähigen Ziffern- und Buchstabenkombination konnte man sofort am eigenen Drahtesel anbringen lassen. Die Kosten für diese intelligente „Diebstahlsicherung" betragen fünf Euro.

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Waren mit dem Radl da – die Veranstalter und Besucher des Radl-Aktionstags.

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