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„Eching hat viel zu bieten!“

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 16. Februar 2020

Bürgermeister, Institutionen und Vereine heißen Neubürger willkommen

Bei Echings erstem Neubürgerempfang am 12. Februar im Bürgerhaus hatten sich die Echinger ordentlich ins Zeug gelegt, um ihren neu zugezogenen Mitbürgern aufzuzeigen, was los ist und was es alles so gibt für jung und alt in „ihrer" Gemeinde. Rund 30 Einrichtungen und Ortsvereine traten mit ihrer Teilnahme den Beweis an, dass „Eching viel zu bieten hat", wie Bürgermeister Sebastian Thaler bei der Begrüßung nicht ohne Stolz behaupten konnte.

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Ein klangvolles Willkommen von verschiedenen Ensembles der Musikschule war Beleg für Qualität und Vielfalt der musikalischen Ausbildung für Echings Nachwuchs, als ein Beispiel für die große Bandbreite eines aktiven Gemeindelebens in sozialer, sportlicher und kultureller Hinsicht.

Etwa 3000 Einladungen hatte die Gemeinde an „Zugezogene" der letzten beiden Jahre verschickt. Dabei hält sich der Anteil der Zu- und Wegzüge von jährlich ungefähr 10 Prozent der Bevölkerung in etwa die Waage, eine nicht unerhebliche Fluktuation einer Einwohnerzahl von aktuell gut 14.200 Menschen. Gut 150 waren gekommen, um einen Eindruck von den Echinger Institutionen, wie ASZ, Bürgerhaus, Gemeindebücherei, Musikschule, katholischer Kirche, vhs und dem Vereinsleben zu gewinnen.

 Neubuergerempfang Masterfoto
Als kompakte Orientierungshilfe hatte der Bürgermeister in seiner Rede an Echings neue Bürger ein informatives „Starter-Paket" über die Kommune in Form eines bebilderten Überblicks zusammengestellt, mit Zahlen und Fakten vom Arbeitsmarkt über ausreichend vorhandene Betreuungsplätze für Klein- und Schulkinder, einen Behörden- und Vereinswegweiser, Finanzen und Verkehr bis zu Wohnungsbauprojekten. Diese Infos sind auch in Form einer Broschüre als „Jahresbericht 2019" im Rathaus erhältlich.
Thaler wies ausdrücklich auf die verschiedenen Möglichkeiten einer aktiven Bürgerbeteiligung hin, sei es durch das Einbringen von Vorschlägen innerhalb des 50 000 Euro-Jahresetats des Bürgerhaushalts, im neuen Arbeitskreis „Fair-Trade-Town", den die vhs organisiert, oder im Echinger Klimaschutzbeirat, der sich noch etablieren soll. Überall finden interessierte Gemeindebürger offene Ohren und Türen, gerne auch für eigenes Engagement. Über das wie und wo informierten unter anderem das Kulturforum, der Musikverein Sankt Andreas, der Frauenbund oder die Nachbarschaftshilfe. Vor allem, wer vorhatte, sich sportlich zu betätigen, fand bei den anwesenden Sportvereinen, dem TSV, Ladysportverein, Stockschützen, Body2Dance sowie dem Sportclub Eching mit einem Dutzend Abteilungen eine „geballte" Auswahl.

„Unterschreiben Sie am besten sofort die Aufnahme-Anträge!" hatte der Bürgermeister den Neu-Echingern als humorvolle Empfehlung für ihren Rundgang auf den Weg gegeben. Zum gastfreundlichen Empfang steuerte die Gemeinde kostenlose deftige und süße Häppchen der Genusskünstler, Erfrischungsgetränke und ein italienisches Eis bei.

 Neubuergerempfang Messerundgang
Auf zwanglose Art und Weise konnten die Besucher von Stand zu Stand schlendern, ins Gespräch kommen und erste Kontakte knüpfen. Vielfach war der Standdienst auch Chefsache". So standen Siglinde Lebich und Doris Fähr, die Geschäftsführerinnen von ASZ und vhs , Büchereileiterin Regina Liebl-Mayer, verschiedene Vereinsvorstände und auch Feuerwehrkommandant Stefan Maidl gerne Rede und Antwort.

 Neubuergerempfang FFW-Eching

Die gut besuchte Plattform war durchaus für gezielte Werbung in eigener Sache prädestiniert. Davon Gebrauch machte die FFW Eching, die dringend nach Verstärkung ihrer aktiven Mannschaft sucht, oder auch das Tagesmütterprojekt „Kind im Fokus" auf der Suche nach Betreuungskräften. Auf „Stimmenfang" im eigentlichen Wortsinn war der Männergesangsverein Harmonie. Und auch die Gemeinde selbst erneuerte ihren Appell nach weiteren Schulweghelfern.

Das Fazit fiel sehr positiv aus und eine jährliche Wiederholung ist geplant. Als Verbesserungsvorschlag kam die Idee auf, als Termin beispielsweise einen Samstagnachmittag zu wählen, weil das für Familien besser zu organisieren geht – und man dann auch noch mehr für „kleine Neubürger" anbieten könnte .

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Der aus dem Senegal stammende Percussion-Künstler Kebe Mou, der seit gut einem Jahr in Eching zu Hause ist, zeigt Bürgermeister Sebastian Thaler, wie man der Djembe (Instrument aus einem großen Kürbis) Töne entlockt.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

 

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