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Kleine Leute können große Oper – Mozarts Zauberflöte im Bürgerhaus

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 23. Oktober 2019

Zauberhafte Inszenierung der Musikschule im Jubiläumsjahr 2019
Wer kennt sie nicht, Mozarts Oper von der Zauberflöte mit ihrer märchenhaften Handlung und ihren zauberhaften Melodien? Anlässlich des diesjährigen 40jährigen Jubiläumsjahres der kommunalen Musikschule sangen und spielten die Kinder- und Jugendchöre unter Leitung von Schul- und Chorleiterin Katrin Masius das weltbekannte Werk in einer komprimierten Adaption des zeitgenössischen Komponisten Michael Benedict Bender.

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Dabei bewiesen die knapp 70 Sänger mit Freude ebenso wie mit darstellerischem, gesanglichem und sogar tänzerischem Können in einer großartigen Inszenierung, dass auch kleine Leute große Oper können.
Und wie zufällig ergibt sich dabei auch ein Einstieg in klassische Musik. Man konnte, verkürzt aber nicht verfälscht, in einer guten Stunde Bekanntschaft mit dem Charme und der Leichtigkeit von Mozarts bekannten und unvergänglichen Opernmelodien machen.

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Dass diese im Ohr blieben, war das besondere Verdienst der beiden Musikschullehrerinnen Edita Gelic und Zara Jerbashyan. Ihr vierhändiger Spezialauftrag am Klavier bestand darin, ein ganzes Orchester zu ersetzen.
Nach der gut besuchten abendlichen Premiere am 22. Oktober gab es eine Matinee am 23. Oktober für Grundschulkinder. Die Hauptrollen der sechs mutigen Gesangssolisten auf der Bühne waren deshalb jeweils doppelt besetzt – und jede/r kam dran. Die märchenhafte Handlung zog auch die jungen Zuschauer in ihren Bann,

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angefangen vom Kampf gegen die Schlange und die dunkle Macht der Königin der Nacht (Rebecca Frank/Mathilda Storath), über die Mutproben am Hof des Königs Sarastro (Martin Dietrich/Oliver Baltay) bis zum Happy End für zwei Liebespaare, 

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Tamino (Daniela Gelic/Lena Storath) und Pamina (Felicia Nachbar/Amelie Hofmann),

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ebenso wir für Papageno (Florian Fuhrmann/Lukas Friedland) und Papagena (Lara Plath/Johanna de Brujn).

Ein herzlicher Dank von Musikschulleiterin Katrin Masius galt neben den ambitionierten Mitwirkenden, bei denen sie insbesondere das Engagement der Schüler/innen der Gymnasialklassen Q11 und Q12 trotz anstehender Prüfungen hervorhob, auch dem rund 30köpfiges Produktionsteam hinter den Kulissen, die für Bühnenbild, Choreografie, Kostüme, Licht- und Tontechnik, Maske, Programm- Plakatgestaltung und Regie verantwortlich zeichneten und großen Anteil am sichtbaren Erfolg hatten.

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Alle Mitwirkenden wurden zu Recht mit Riesenbeifall belohnt und auf die Bühne geklatscht. In dieser großen Begeisterung zeigten sich Dank und Bewunderung für eine großartige Gemeinschaftsleistung.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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