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Groß und großartig: Brass Wiesn bietet Riesengaudi für 15 000 Besucher

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 08. August 2019

Vielfältig, fröhlich, friedlich, familientauglich – kurz fantastisch, so präsentierte sich heuer vom 1. bis 4. August die siebte Auflage des BrassWiesn-Open Airs am Echinger See. Bei der bisher größten Veranstaltung, die je in Eching über die Bühne, beziehungsweise insgesamt sechs Bühnen im Freizeitgelände gegangen ist, spielten rund 60 Bands auf – und auch das Wetter spielte mit.

15 000 Gäste tummelten sich sowohl am Freitag als auch am Samstag sich auf dem weitläufigen Gelände, womit sich die hiesige Bevölkerung–vorübergehend- mehr als verdoppelt hatte.

 

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Gemeinsam genossen sie das ganz besondere Festival-Feeling und die Ferienstimmung bei der großartigen Party mit dem alpenländisch-zwanglosen, gemütlichen Flair.
Natürlich machten auch die Echinger selbst engagiert mit –auf der Bühne wie die morgendlichen Muntermacher des Musikvereins Sankt Andreas, der Echinger Blaskapelle und der Kohlstattmusikanten,

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ebenso wie hinter der Bühne BRK und Feuerwehr. Die Echinger Burschen zeichneten erneut für Auf- und Abbau der Himmeblau-Gamsbluat-Alm verantwortlich und die Bewirtung im Festzelt lag in Händen des Fischerhofes.

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Das erste fulminante Ausrufezeichen setzten am Donnerstagabend im pickepackevollen Develey-Festzelt die drei Well-Brüder. Die vormalige „Biermöslblosn" drückte auf die sprichwörtliche Tube und gab so auf musikalisch-virtuose Weise, wie eh und je, ihren originellen musikkabarettistischen Senf dazu, in den Geschmacksrichtungen von (aber)witzig bis politisch.

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Spritzig fiel auch die offizielle Eröffnung am Freitagnachmittag durch Bürgermeister Sebastian Thaler aus, der mit vier Schlägen das 50-Liter Freibierfass anzapfte und zusammen mit Veranstalter Alexander Wolff auf eine friedliche Wiesn anstieß.

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Anschließend ließen es die Neufahrner Kleeblatt-Bollerschützen laut krachen, .... Und viele weitere musikalische Kracher folgten.

 

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Dabei wurden alle nur erdenklichen Register gezogen – und das begeisterungsfähige Publikum jeden Alters rockt oder jodelt, schunkelt, tanzt, rappt und „brasst" mit.

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Ihren eigenen Bauwagen kreiert hatten die Burschen aus Hollern - und unterhielten dort ihr eigenes Brass Wiesn-Camp.

Und das gilt durchaus auch abseits des prallen, nonstop-laufenden offiziellen Programms. Die Musi spielt „live" oder aus lauten Lautsprechern auch auf dem Campingplatz und am Badesee, wo man nette Leute trifft und sein eigenes Ding und Party macht – und dies rund um die Uhr: Beim Chillen, Grillen, Trinken, kurz Freizeit, Sonne und See genießen, verabreden sich nicht wenige bereits fürs kommende Jahr.

Nicht nur bei den Besuchern, auch bei den Musikern gibt es viele überzeugte „Wiederholungstäter", unter anderen die Froschenkapelle, die auch am See und am Echinger Maibaum aufspielte ebenso wie Deschowieda, Russkaja, Josef Menzl, Erwin & Edwin. Im urigen Ambiente der Himmeblau-Gamsbluat—, Kriagl-Alm oder der Almbühne kommen vor allen Dingen kleinere Ensembles und Nachwuchsbands und ihr Publikum voll auf ihre Kosten.

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Von jeher hat die Echinger Brass Wiesn auch die Karriere von Newcomern befeuert. Bestes Beispiel sind die drei jungen Fexer, die als Schülerband in der Gamsbluat-Alm aufgetreten sind und heuer das Festzelt zum Kochen gebracht haben.

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Erstmals die Ehre gaben sich heuer Kabarettist und Musiker Hannes Ringlstetter & Band und begeisterten mit eigenen Songs und Country-Klassikern.

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Das erweiterte und vor allem kulinarisch „aufgepeppte" Gelände kam bei großen und kleinen Besuchern gut an. Beibehalten wurde der dörflich-gemütliche Charakter mit Strohballen, alten Bulldogs und offenen Feuerstellen. Die vielen Mini-Biergärten und der integrierte Abenteuerspielplatz erhöhten Aufenthaltsqualität und Kindertauglichkeit.

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Sportlich und lustig ging es beim Bayrischen Mehrkampf mit Dosenwerfen, Bierkrugstremmen, Fingerhakeln, Nageln und – als die Nägel aus waren – Bayernquiz und Liegestütz zu.
Der Festival Dress-Code besagt, dass angesagt ist, was gefällt – und vielleicht noch ein bisschen auffällt. Eine weitverbreitete kultige Kombination aus Tracht und Flipflops waren ebenso angesagt wie der individuell kreierte Gruppenlook, an denen unter anderem auch die diversen Fangemeinden der Bands erkennbar wurden.

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Auch als angesagte Location für Junggesellinnen- und gesellenabschiede hat sich die Brass Wiesn etabliert.

Und weil bekanntlich nach der Brass Wiesn erfreulicherweise auch vor der Brass Wiesn ist: Das kultige Open-Air-Festival ist im kommenden Jahr vom 30. Juli bis 2. August geplant.

 


Gekürztes Zitat aus dem Polizeibericht über die Brass Wiesn:
„Die Polizeiinspektion Neufahrn zieht hinsichtlich des Verlaufs der diesjährigen „Brass Wiesn" eine positive Bilanz. Die Besucher feierten überaus friedlich."


 

Für Sie berichtete Ulrike Wilms

 

 

 

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