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Facettenreiches Frühjahrskonzert mit „Meisterwerken der Blasmusik“

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 29. April 2019

Gefühlvoll und klangvoll, laut(malerisch) oder leise – mit ausgewählten „Meisterstücken der symphonischen Blasmusik", so das anspruchsvolle Motto des Frühjahrskonzerts des Musikvereins Sankt Andreas am 27. April im Bürgerhaus, zeigten die beiden ambitionierten Orchester, wie facettenreich konzertante Blasmusik sein kann. Der breit gespannte Bogen reichte vom Auftakt mit dem bezeichnenden Titel „Musica Gloriosa" (Ruhmreiche Musik), gespielt vom 35-köpfige Nachwuchs-Ensembles unter bewährter Leitung von Benedikt Migge bis zum imposanten Ausklang mit der „Bohemian Rhapsodie", die vom 50köpfigen großen Blasorchesters unter Stabführung des neuen Dirigenten Maximilian Jokel zum Besten gegeben wurde. Bei einem runden Dutzend Kompositionen zeigten die Instrumentalisten eindrucksvoll, dass sie das nuancierte Spiel beherrschen, solistisch ebenso wie mit allen Registern. Abwechslungsreichtum war Trumpf – und so folgten beim Jugendorchester auf „Adagio for winds" von Jan van der Roost und „Earthdance" von Michael Sweeney ein schwungvolles Medley bekannter Beatlessongs, gesanglich begleitet vom Duo Maria Wallner und Max Baumgardt.
Multi-Task-fähig erwiesen sich neben Dirigent Benedikt Migge auch die beiden Orchestermusiker Katharina Lang und Moritz Reitzel als kurzweilige „Konzertführer".

Fruehjahrskonzert-Musikverein Masterfoto

Beim bestens unterhaltenen Publikum verstand es Kapitän Jokel in der zweiten Konzerthälfte gekonnt, zusammen mit seiner Orchester-Crew Reiselust durch Raum und Zeit und in fremde Galaxien zu erwecken, etwa bei „Voyage into the Blue" des Komponisten Naoya Wada oder bei der Kinofilm-Fantasie „Guardians of the Galaxy". Wer wollte, konnte sich beim gefühlvollen „Shenandoah" von Frank Ticheli entspannt zurücklehnen und/oder sich in die unberührte Natur-und Flusslandschaft Nordamerikas hineinträumen. Nach Hause und ins Wochenende geschickt wurden die Konzertgäste mit Schlagermelodien aus den 1980er Jahren und als endgültigem Schluss-Akkord mit einigen besonders eingängigen Takten aus der bereits gehörten „Reise ins Blaue".

Für Sie berichtete Ulrike Wilms, Fotos: Musikverein - Bearbeitung: U. Wilms.

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