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Vandalen auf dem TSV Gelände Eching

Kategorie: Sport Veröffentlicht: 11. Februar 2014

...und die Gemeinde schließt die Augen...

(Text/Foto: ys) Ein Platz der Verwüstung und Zerstörung, der Fußballplatz des TSV Eching gleicht dem Bild einer Müllhalde. Sollten hier nicht Kinder Spaß am Fußballspielen haben? Ehrenpräsident Willi Frömel hat sich dazu entschieden, etwas zu unternehmen und sich an die Presse zu wenden. Alle Gemeindemitglieder sollen darauf aufmerksam gemacht werden, was auf dem Vereinsgelände des TSV Eching passiert. Der DFB stellte dem Verein einen Kunstrasenplatz zur Verfügung, welcher nun mutwillig von Vandalen zerstört, verwüstet und verschmutzt wird.

Mehrmals schon haben Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche Mitarbeiter auf dem Kunstrasenplatz Fremde gesichtet. „Die sind nicht aus Eching, die kommen aus Garching... hauptsächlich Erwachsene!" erzählt Ehrenmitglied Rudi Murko, als er den entstandenen Schaden präsentiert. „Unsere eigenen Kinder werden vertrieben, damit fremde Erwachsene auf dem Gelände Grillen, das Gelände zerstören und ihren Müll überall verteilen... So kann das nicht weiter gehen!" Diese Vandalen treiben sich anscheinend das ganze Wochenende auf dem Gelände herum, bis spät Abends wird der Platz mit Autoscheinwerfern erhellt. Selbst die Polizei ist schon mehrfach gerufen worden, bisher leider ohne Erfolg auf Besserung.

 


Auch die kalten Tage scheinen die mutmaßlichen Täter nicht von ihrer Zerstörung abzuhalten, erst recht nicht der Aufenthalt auf dem Gelände. Der Fußballplatz ist für alle Bürger frei zugänglich, so wollte es die Gemeinde, als es um die Auflagen des TSV Geländes ging. An sich sollte das auch kein Problem sein, wenn nicht Woche für Woche neue Schäden entstehen würden. „Wir zahlen alles aus eigener Tasche, schließlich machen wir die Arbeit hier ehrenamtlich." beteuert Rudi Murko. An die Gemeinde Eching hat sich der Verein auch schon gewendet, bisher leider ohne Erfolg. Niemand will sich dem Problem annehmen, keiner will helfen oder etwas verbessern. Zäune werden mutwillig zerstört, Dreck wird überall hinterlassen, alter Sperrmüll abgestellt, und am schlimmsten, Gebäudetüren werden eingetreten, Vereinseigentum wie Bälle etc. werden geklaut und achtlos auf dem Gelände verteilt.

„Es muss etwas passieren!" fordert Rudi Murko im Auftrag aller Ehrenvorstände und Vereinsmitglieder. „Die Kinder trauen sich kaum noch hier Fußball zu spielen, dass kann es doch nicht sein...!" Gefordert wird eine Altersbegrenzung für die Nutzer des Geländes von 17 Jahren. Außerdem sollte das Gelände eingezäunt werden, so dass niemand Fremdes in der Nacht Zutritt zu dem Kunstrasenplatz erhält. „Am besten wir errichten eine Sperrfrist von eventuell 17 Uhr." schlägt Rudi Murko vor. Vereine sollen natürlich auch nach dieser Zeit Zutritt bekommen. Der Verein ist auf die öffentliche Hilfe angewiesen. Auch erster Vorstand Bernd Hill ist empört über den Vandalismus. „Hoffentlich passiert nun endlich etwas!"

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