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Eching hat einen neuen Altbürgermeister

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 21. Dezember 2016

Josef Riemensberger erhält Ehrentitel
bei gemeindlicher Weihnachtsfeier

Im festlichen Rahmen der gemeindlichen Weihnachtsfeier am 20. Dezember 2016 wurde dem vorherigen Bürgermeister Josef Riemensberger in Anerkennung seiner Verdienste um die Gemeinde Eching von seinem Nachfolger Sebastian Thaler die Urkunde mit dem Ehrentitel „Altbürgermeister" überreicht.

Ernennung-Altbürgermeister

Die formale Entscheidung, Riemensberger zum Altbürgermeister zu „befördern", fiel erst In der unmittelbar vorausgehenden, letzten Gemeinderatssitzung des Jahres im nicht öffentlichen Teil. Riemensberger hatte 18 Jahre lang bis zum Sommer diesen Jahres die Geschicke der Gemeinde Eching gelenkt und damit als erstes und bisher einziges Gemeindeoberhaupt im 21. Jahrhundert deren bisherige Geschichte maßgeblich mitgeschrieben. Als „Meilensteine" der Ära Riemensberger nannte Thaler eine beachtliche Anzahl verschiedener Baumaßnahmen, angefangen vom Neubau der Grundschule Nelkenstraße, über die Eröffnung des Autobahn-Anschlusses Eching-Ost, die zukunftsweisendende Einrichtung der Betreutes Wohnen GmbH und CoKg in der Heidestraße, die beiden großen Generalsanierungen der Grund- und Mittelschule und des Bürgerhauses, den gestalterisch besonders gelungenen Holzbau des Kinderhauses Dietersheim, die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrhauses sowie den behindertengerechten Umbau des Stachus, „ein großer Gewinn", wie Thaler wörtlich ausführte. Er zollte seinem Vorgänger für die langen und auch von Entbehrungen gekennzeichneten Jahre seinen persönlichen Respekt, seine Hochachtung und Anerkennung. Als Geschenk mit nachhaltigem Erinnerungscharakter überreichte er drei Bände einer ganz besonderen Chronik, die Gemeindearchivpfleger Günter Lammel zusammengestellt hatte. Das gebundene Werk enthält Presse-Artikel und Fotos über Riemensbergers Amtszeit (1998 bis 2016). Riemensberger freute sich über die Würdigung und bedankte sich für die Ehre. In seiner ersten kurzen Rede als neuer Altbürgermeister äußerte er Gedanken zur politischen Streitkultur- global und auch lokal. Dass es verschiedene, auch kontroverse Meinungen gäbe, sei gewünscht und selbstverständlich. Angesichts der gegenwärtigen Konflikte, „im Kleinen wie im Großen", äußerte er die Sorge, dass es zur Lösung von Problemen keine gemeinsamen Fundamente mehr geben könne. Er wünschte allen Anwesenden alles Gute für „bewegte und nicht einfache Zeiten".

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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