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Freidemokraten präsentieren fünfköpfige Kandidatenliste

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 02. Februar 2014

(Text/Foto: wi ) - Als „handverlesen" könnte man die Aufstellungsliste der Echinger Freidemokraten für die kommenden Gemeinderatswahlen bezeichnen, denn sie umfasst exakt eine Handvoll Kandidaten.

Zur Wahl stellen sich:

1. Dr. Berthold Manke, 47 Jahre, Dipl. Ing. Maschinenbau,

2. Doris Wolf, 46 Jahre, Dipl. Ing. Maschinenbau,

3. Maximilian Münch, 26 Jahre, Wirtschaftsingenieur,

4. Dr. Karin Hegner, 49 Jahre, Tierärztin und

5. Harald Seidel, 65 Jahre, Unternehmensberater.

FDP

 Bildunterschrift: Wenige Kandidaten auf der Echinger FDP-Liste, dafür aber kämpferisch. Von links: Heinz Müller Saala (Ortsvorsitzender), Karin Hegner (Platz 4), Doris Wolf (Platz 2), Dr. Berthold Manke (Spitzenkandidat); es
fehlen: Maximilian Münch (Platz 3) und Harald Seidel (Platz 5)

 

Spitzenkandidat Manke gab sich bei der Aufstellungsversammlung im Dietersheimer Lokal Lokitos betont kämpferisch: „Bei den letzten Wahlen haben wir 6500 Stimmen bekommen, mit acht Kandidaten. Dann muss jetzt jeder Einzelne von uns mehr Stimmen einfahren." Nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung steht der 79jährige Heinz Müller-Saala , langjähriger Ortsvorsitzende und „Einmann-FDP" im Gemeinderat, der über Jahrzehnte das Gesicht der Orts-FDP prägte. Gemeinsam mit Manke erklärte er als ehrgeizige Zielvorgabe, wieder ein oder sogar zwei Mandate zu erobern. Bei den Leitlinien liberaler Politik nannte Müller-Saala als Schwerpunkte eine überlegte Gemeindeentwicklung aller Ortsteile mit weiterer Baulandausweisung und sozialem Wohnungsbau, ebenso wie die Haushaltskonsolidierung. „Wir müssen von den hohen Kosten beim ASZ, bei der Musikschule und Bürgerhaus herunterkommen" so Müller-Saala. Weiterhin fordert er eine U-Bahn-Station in Eching-Ost und eine Polizeistation vor Ort. Die gegenwertig in Eching  schwelende Transparenz-Debatte um bessere Bürgerinformationen konnte er nicht nachvollziehen. Müller-Saala wörtlich: „Die Unterlagen in Eching sind vorbildlich im Vergleich zu anderen Gemeinden."

Spitzenkandidat Manke trat neben den liberalpolitischen Grundsatzaussagen seines Vorredners zudem persönlich für eine Aufwertung der Mittel- und Realschule in Eching ein („Es ist nicht nötig, möglichst viele Kinder in Gymnasien zu pressen") und machte sich für eine optimierte Infrastruktur in seinem Wohnort Dietersheim stark. Dazu zählte er (u.a.) eine Verbesserung der Busanbindung im 20-Minutentakt Eching/Dietersheim/Garching über die Einrichtung eines Dorfladens bis zum Jugendtreff.
„Heute ist der Jugendtreff das Bushäuschen am Maibaum" zeigte er als Defizit auf. Um hier gewünschte Prioritäten festzulegen, will Manke eine Bürgerbefragung in Dietersheim durchführen. Sein Credo: Politische Verantwortung und das Funktionieren der Gesellschaft beginnen auf kommunaler Ebene, Grund genug, sich bürgerschaftlich zu engagieren und die Leitlinien liberaler Politik im Gemeinderat zu vertreten.

 

 

 

 

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