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Sebastian Thaler stellt sich 2020 wieder zur Wahl

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 22. September 2019

Verkürzung seiner Amtszeit ermöglicht Angleichung des Wahltermins für Bürgermeister und Gemeinderat

Seit 1992 wurden in Eching Bürgermeister und Gemeinderat in verschiedenen Jahren gewählt. Jede Wahl kostet viel Geld und damit fielen für eine Bürgermeisterwahl inkl. einer eventuell notwendigen Stichwahl rund 80.000 Euro an zusätzlichen Kosten an, Geld, das man nach Ansicht von Sebastian Thaler wesentlich sinnvoller einsetzen könnte.

Bereits in seinem Wahlkampf 2016 hatte er angekündigt, dass er die terminliche Angleichung der beiden Wahlen anstrebt. Dieses Vorhaben wird er nun in die Tat umsetzen, den Antrag auf Angleichung der Wahlzeiten hat er inzwischen gestellt. Dadurch verkürzt er freiwillig seine Amtszeit auf dreieinhalb Jahre und der Weg ist frei, dass am 15. März 2020 Bürgermeister und Gemeinderat am selben Tag gewählt werden können, falls keine anschließende Stichwahl erforderlich werden sollte.

Thaler hat sich entschlossen, bei den Wahlen im März 2020 erneut zu kandidieren. Unterstützt wird er dabei von der SPD, den GRÜNEN, den Bürgern für Eching und der Echinger Mitte. Antreten wird er jedoch als überparteilicher Bürgermeister, ist also auf keiner Parteiliste zu finden.

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Bürgermeister Sebastian Thaler stellt sich im März 2020 erneut zur Wahl.

Ob er im Falle einer Wiederwahl diese auch annehmen wird, knüpft Sebastian Thaler ganz klar an eine Bedingung: „Sollte ich wiedergewählt werden, werde ich diese Wahl nur annehmen, wenn der Gemeinderat eine deutlich andere Zusammensetzung aufweist.“

Sein Wunsch wäre eine klare Mehrheit für die Gruppierungen, die seine Kandidatur unterstützen. Dazu erhofft er sich, „dass die Listen gefüllt werden mit guten und fähigen Leuten.“

Die Verkürzung seiner ersten Amtszeit beeinflusst allerdings auch seine persönliche Situation. So sind bis dato seine Pensionsansprüche noch nicht verbindlich abgeklärt. Außerdem wird er für die erneute Kandidatur sein unbefristetes Arbeitsverhältnis aufgeben, da es keine weitere Rückkehrmöglichkeit in seinen bisherigen Job dann mehr geben wird. „Ich werde mich erneut zur Wahl stellen, um die in den ersten drei Jahren angestoßenen Projekte weiter voranzubringen und zeitnah umzusetzen“ erklärt er und bezieht sich dabei insbesondere auf die geplanten oder bereits umgesetzten Neubaugebiete, den Ausbau des Radwegenetzes und die Förderung des kulturellen Angebots am Ort, außerdem die Reorganisation der Verwaltung und eine bessere Kinderbetreuung.

Das Angebot der Kreis-SPD, ihn als ihren Landrats-Kandidaten aufzustellen, hat er abgelehnt, denn „ich möchte mich gerne weiter als Bürgermeister für Eching engagieren und die Zukunft unserer Gemeinde gestalten.“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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