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Hoagartn der Pfarrei Sankt Andreas trotzt kühlen Temperaturen

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 26. Juni 2018

Fröhlich, frisch, etwas frech und unter freiem Himmel
Fröhlich und frisch ging es zu beim diesjährigen Hoagartn im Brunnenhof der Pfarrei Sankt Andreas am Abend des 22. Juni. Für letzteres waren allerdings nicht nur die munter aufspielenden Volksmusikanten zuständig, neben den Lokalmatadoren der Familienmusik Servi die Gastgruppe, die „D'Schachermuiher", sondern auch die etwas kühleren Temperaturen.

Unterm freien Himmel wurde in den stimmungsvollen Abend hinein zünftig gspuit und gsunga und bei den Refrains sang, schunkelte und klatschten viele Besucher mit, denn auch das hält ein wenig warm.

 

 Hoagartn Sankt-Andreas Publikum
Gemeinsam und abwechselnd traten die beiden vierköpfigen Formationen den unterhaltsamen Beweis an, wie vielseitig alpenländisches Musikgut ist – und dass auch durchaus eine Prise (frecher) Humor mit dazugehören kann. Sogar kohlpechrabenschwarzer Humor, wie das Schachermuiher Quartett etwa beim „Bondl-Kramer-Rap" aufzeigte und verschiedene Berufe auf ihre besondere Art das Geistliche segnen ließen: Der Gärtner beißt ins Gras, der Optiker schließt die Augen oder der Koch gibt die Löffel ab, ... Auch besangen sie die „verruckte Welt" – und das Publikum signalisierte beim Mitsingen seine gute Laune – und seine Zustimmung.

 Hoagartn Sankt-Andreas Familienmusik
Bereits seit 20 Jahren sind Klaus und Gertraud Servis mit den Söhnen Johannes und Leonhard als Familienmusik über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt für authentische Volksmusik. Klaus steuerte in seiner Funktion als Sprecher Witziges und Selbst-Gereimtes bei. Bei dem einen oder anderen flinken alpenländischen Polka- oder Zwiefachen verspürte so manch eine(r) durchaus ein Zucken in den Tanzbeinen, wenn die vier Servis auf heimischer Bühne vielerlei Instrumente erklingen ließen, neben Harfe, Bass, Gitarre, Trompete oder Ziach auch das Hackbrett beispielsweise. Und da wurde geradezu virtuos gewirbelt – nicht nur als wärmende Fingerübung, sondern aus Spaß an der eigenen Freud und zur Freude der Besucher.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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