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Große und kleine Fische, viel Farbe und Fantasie für einen guten Zweck

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 07. März 2017

Ausstellung „Aquarium-Bestiarium" im ASZ eröffnet
Quadratisch, fantasievoll, farbenfroh und auch noch für einen guten Zweck, so präsentiert der Günzenhauser Künstler WOSE (Wolfgang Sell) erneut Werke im Foyer des Alten- und Servicezentrums. Die Werkausstellung mit rund 30 Exponaten zeugt nicht nur von seiner produktiven Schaffensfreude, sondern ebenso von seiner Beherrschung des künstlerischen Spiels mit Formen und Farben. Unter dem Titel „Aquarium – Bestiarium" sind plakative und dekorative Hingucker entstanden. Zumeist auf einem schwarzen, monochromen Hintergrund im Format 60 auf 60 Zentimeter, tummeln sich große und kleine Fische, passend zur Jahreszeit mit dem Sternzeichen Fisch, aber auch andere Meeresbewohner wie Krake, Qualle oder Krebs neben Schnecke, Spinne und regenbogenbuntem Federvieh. Dieser aktuelle Werk-Zyklus, dessen Kennzeichen in der dynamischen Anordnung unterschiedlichster geometrischer Formen und deren Überschneidungen besteht, ist erst jüngst entstanden, im Januar und Februar dieses Jahres. Auch diese künstlerische Serie mit Acrylfarben besticht, genau wie WOSEs vielfältiges sonstiges Schaffen, durch Leuchtkraft und Originalität.
Drei der ausgestellten Bilder fallen dabei „aus dem Rahmen", denn sie befassen sich eindringlich und intensiv mit dem Flüchtlingselend. Dadurch wird der Bogen geschlagen zu der caritativen Ausrichtung dieser Kunstausstellung. Wie auch bereits bei vorausgegangenen Ausstellungen geht der Erlös des Bilderverkaufs (bis auf einen geringen Beitrag für Material) an den Echinger Helferkreis Asyl. Bei der gut besuchten Vernissage am 6. März, die von Timea Hagenbusch mit Gitarre und Gesang schön „untermalt" wurde, dankten Sprecherin Gertrud Wucherpfennig und von Seiten des gastgebenden ASZ dessen stellvertretender Geschäftsführer Klaus Dieter Walter dem Künstler – gleichermaßen für die Belebung des Foyers wie für die Spende. Bis zum 23. April können die Exponate betrachtet werden, „Zeit genug, um die Bilder auch zu kaufen" wie Walter sagte und weiter: „Da wäre es am besten, wenn WOSE gar keine mehr mit nach Hause nehmen müsste" ...

WOSE-Ausstellung-Aquarium 1

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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