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Chor- und Ensemblekonzert der Musikschule Eching

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 10. August 2014

Musikalisches Stelldichein der Generationen


(Text/Fotos: wi) - Das hochsommerliche, gut besuchte Chor- und Ensemblekonzert der Echinger Musikschule am 18. Juli im Manfred-Bernt-Saal war einmal mehr geeignet, den vorhandenen „Reichtum", sprich die Qualität und die Vielfalt des musikalischen Schaffens in Eching vor Augen zu führen.
Von klein auf und lebensbegleitend ist vor allem die eigene Stimme als (stets verfügbares) Instrument wie kein anderes geeignet, Freude an der Musik zu fördern und die Generationen zu verbinden: Die jüngsten Chorkinder auf der Bühne zählten gerade einmal sechs, die erfahrensten Sänger 75 Jahre. Junge und auch reife Stimmen die den richtigen Ton und auch die richtige Stimmung von heiter bis melancholisch treffen, junge Talente, die sich als meisterhafte Interpreten klassischer oder auch moderner Komponisten präsentieren, sie alle lieferten sich ein hörenswertes Stelldichein. Die Mädchen und auch einige Jungen des gelben, roten, grünen und blauen Kinderchores unter Leitung von Katrin Masius zeigten eine konzentrierte und präzise Gemeinschaftsleistung. Der Sängernachwuchs brachte mit hellen und klaren Stimmen die Stimmung der dargebotenen Kinder- und Volkslieder wie den lautmalerischen „Urwaldsong" oder den melodischen irischen Folksong „An Irish Blessing" zu Gehör. Der Blaue Kinderchore verstand es, gemeinsam mit einem Streicher-Quartett den anrührenden Hauch Wehmut bei der Filmmusik aus „Les Choristes" mit dem zutreffenden Titel „Sanft weht ein Hauch über'm Meer" zu verbreiten. Der Jugendchor mit dem Abba-Song „Mamma Mia" ebenso wie Eho Vocal (Love is a flame) und der große Chor Cantus Eho (The seal Lullaby - Wiegenlied für eine kleine Robbe), allesamt unter Leitung von Marita Bernt, ließen die rechten Prise Gefühl in den zeitgenössischen Liedern anklingen. Hörenswerte Streicher- oder Bläser-Ensembles und Solisten bereicherten ebenfalls das facettenreiche Programm. Herausheben könnte man beispielsweise Niklas Lohmann (Klavier), der den Tasten einen virtuos-summenden „Hummelflug" (Rimsky-Korsakov) entlockte, oder auch Christoph Kollmannsberger, der als Könner seines Fachs die Viel-Saitigkeit seiner Gitarre spanisch-temperamentvoll demonstrierte. Ob instrumental oder vokal, das gebotene Repertoire spannte sich abwechslungsreich über Kontinente und Epochen hinweg. Den gelungenen Schluss-Akkord und zugleich die Zugabe bildete der bekannte afrikanische Zulu-Song „Siyahamba", in den alle Chöre gemeinsam einstimmten.

Chorkonzert Musikschule

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