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„Weltbank“-Einweihung in Eching

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 01. Juli 2020

Josef Gerber spendet spektakuläre Sitzbank

für das Projekt „Gut sitzen in Eching"
Eching hat seit kurzem eine Weltbank – und auf der kann man „gut sitzen".

Im Rahmen der gleichnamigen Aktion „Gut sitzen in Eching" des Kulturforums e.V. wurde das imposante Kunstwerk und Sitzmöbel als 21. Freiluft-Sitz-Objekt mit dem bezeichnenden Namen „Weltbank" von seinem Spender, dem Echinger Josef Gerber, bei einem kleinen Festakt am Samstag am Standort Fürholzer Straße seiner Bestimmung übergeben.
Trotz oder gerade wegen der Corona-Beschränkungen war es ein fröhliches und farbiges Ereignis im Echinger Norden, das von Flaggen aus aller Welt und Saxophonklängen begleitet wurde und eine Reihe von Zuschauern anlockte.
Sybille Schmidtchen, Vorsitzende des KulturForums, bezeichnet die mächtig beeindruckende Bank am Ortseingang als „Einladung, nach Eching zu kommen".

Weltbank6Eine weitere Aufwertung bekommt die baumbestandene Grünfläche mit der neuen Weltbank durch die beiden Mosaiksäulen aus der integrativen Werkstatt von Margret Lösch.

Bürgermeister Sebastian Thaler, bedankte sich sehr herzlich bei Gerber für sein vorbildliches und vielfältiges Engagement und seine großzügige Spende für Kulturforum und letztlich für alle Bürger. Unter anderem ist Gerber Vorstand im AK Entwicklungshilfe, engagiert sich bei Brunnenprojekten in Madagaskar, war beim TSV und der BIT (Bahn im Tunnel) aktiv und gehört den Parteifreien Wählern an.

Der doppeldeutige Name „Weltbank" ist reich an Anspielungen auf Gerbers persönliche und berufliche Vita. So nimmt die Bezeichnung Weltbank einerseits Bezug auf Gerbers unzählige LKW-Fahrten und Flüge in mehr als 130 Länder rund um den Globus für seine Firma Gerber Transfer & Logistik GmbH an der Fürholzer Straße, die sich auf internationale KFZ-Überführung und Schwertransportbegleitung spezialisiert hat. Andererseits hat Gerber als renommierter Notaphilist, internationaler Währungsberater und Banknotengutachter tatsächlich eine Beziehung zur „Weltbank" und nennt eine museumsreife Sammlung vollständiger Banknotensätze aller Staaten, die Geldscheine als Währung eingeführt haben sein eigen.
An der einzigartigen Holz-Skulptur haben gleich mehrere Künstler und Handwerker mitgewirkt: nach Idee und Entwurf seines Auftraggebers hat Holzbildhauer Philipp Schad mit der Kettensäge „geschnitzt" und dabei die Tierfiguren einer Eule und eines Lemuren geschaffen, die als symbolische Wahrzeichen für Europa und Madagaskar die zweiteilige Holzbank zieren. In der Mitte befindet sich eine hölzerne Weltkugel, ein Unikat von Hobbydrechsler Max Mayr. Aufgestellt hat das kunstvolle Unikat Kare (Karl-Heinz) Müller.


Keine Frage, die Bank, am nördlichen Ortsausgang Richtung Günzenhausen gelegen, ist ein echter Hingucker und lädt vor allen Dingen Fußgänger und Radfahrer zu einer Rast ein – oder aber auch die Mitarbeiter der Firmen im Echinger Norden, dort vielleicht die Mittagspause zu verbringen.
Weltbank Pflichtfoto
Bei der Eröffnung und Sitzprobe: (v. li.) Bürgermeister Sebastian Thaler, Vereinsvorsitzende Sybille Schmidtchen, die Eheleute Marianne und Josef Gerber auf der neuen Weltbank, definitiv eine „Aufwertung" für den Echinger Norden.

Weltbank Begrueßung

Begrüßung an der neuen Weltbank: Bürgermeister Sebastian Thaler und Spender Josef Gerber

 Weltbank4

Zwei „wegweisende Baumstämme" ragen links und rechts der Sitzfläche in die Höhe, gekrönt mit je einem LKW und einem Flugzeug. Anstelle von Ästen sind dort auf Holztafeln ferne Ziele rund um den Globus erkennbar und zeigen auf, wie weit es beispielsweise nach Bora Bora (16209km) oder Lima (11 905km) ist.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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