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Festliches Adventskonzert der Musikschule zum Abschluss des Jubiläumsjahres

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 10. Dezember 2019

Im wahrsten Sinne des Wortes gemeinschaftlich „gemeistert" wurde am 7. Dezember das Adventskonzert im Bürgerhaus, das das Kammerorchester Eching unter Leitung von Yuki Kuwano und der Chor Cantus Eho, dirigiert von Marita Bernt, anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Echinger Musikschule zum Besten gegeben hatte.

Die knapp 80 Mitwirkenden boten den zahlreichen Gästen ein klang- und niveauvolles Programm mit festlichem Anstrich. Der Wechsel von weltlichen und geistlichen Werken des Barock der drei Zeitgenossen Francesco Geminiani, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel passte gut in die Vorweihnachtszeit.
Eröffnet wurde das Programm vom Kammerorchester mit dem Concerto grosso „La Follia" des italienischen Komponisten Francesco Geminiani. Dessen „übermütige Ausgelassenheit", so lässt sich die Bezeichnung Follia anschaulich übersetzen, wurde von Ensemble und Geigensolistin Yuki Kuwano hörbar und hörenswert zur Entfaltung gebracht. 

Adventskonzert2019 Buergerhaus Sologeige

Die temperamentvoll-melodischen Harmonien gingen ins Ohr. Auch beim folgenden Violinkonzert a-Moll von Johann Sebastian Bach überzeugte das eindringliche Zusammenspiel von Ensemble und Solistin.
In der zweiten Konzerthälfte verschob sich der Schwerpunkt von jubelnden Geigen auf einen ebenfalls „jubilierenden" mehrstimmigen Chorgesang.

Adventskonzert2019 Buergerhaus Masterbild

Unter der intensiven Stabführung von Marita Bernt ließen die vom Orchester begleiteten fast 60 Sänger/innen des großen Chores zunächst Georg Friedriche Händels prunkvoll-opulente Krönungshymne „The King shall rejoice" (Der König möge erfreut sein) erklingen. Mit einem mächtigen Halleluja entfaltete sich deren Schlussakkord. Dieser stellte eine gute Überleitung zu Johann Sebastians Bachs wohl bedeutendster und umfangreichster geistlicher Komposition dar, der Messe h-moll (BWV 232) in lateinischer Sprache. Ausdrucksstark und stimmgewaltig intonierte das Ensemble mit dem choralen Gloria, der Arie Domine Deus mit den Solisten Katrin Masius – Sopran und Wolfgang Kiechle –Tenor, sowie dem Schluss-Chor Dona nobis pacem (Gib uns Frieden) drei der insgesamt 27 Sätze von Bachs über zweistündigem Alterswerk.
Das begeisterte Publikum sparte zwischendrin und vor allem auch am Schluss nicht mit seinem anerkennenden Applaus.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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