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Symphonisches Blasorchester Eching auf Italienreise

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 02. Mai 2019

In den sonnigen Süden entführten uns das Symphonische Blasorchester Eching und sein Dirigent Fabian Schmidt in ihrem diesjährigen Frühjahrskonzert am 26. April in der Aula der Imma-Mack-Realschule.

 Symphonisches Blaskonzert

Schon Gaetano Fabianis „Venezia Marsch" zu Beginn versprühte italienische Lebensfreude und Frische, die im gesamten Konzert Bestehen bleiben sollte. Das folgende „S.P.Q.R." des englischen Komponisten Guy Woolfenden bestach durch Präzision in den kammermusikalischen Passagen, Opulenz im Tutti und Virtuosität in den einzelnen Registern, eine brillant vorgetragene „Sinfonia per Banda" Amilcare Ponchiellis sowie der routiniert interpretierte „Florentiner Marsch" von Julius Fucik rundeten den ersten Konzertteil ab.

Mit einer guten Portion Pathos, romantischem Schmelz und technischer Versiertheit gelang „Das Jüngste Gericht" von Camille de Nardis ebenso wie das darauffolgende, wohltuende „Intermezzo" aus Pietro Mascagnis Oper „Cavalleria Rusticana". Optischer wie klanglicher Höhepunkt im Konzert: die abschließende Fantasia Napoletana des Niederländers Antonio Fiumara. Das Symphonische Blasorchester Eching, erweitert um ein fünfköpfiges Mandolinenregister, versetzte die Zuhörer hier quasi noch einmal auf eine italienische Piazza im Abendrot.

Mit einer kleinen Dreingabe, dem allseits bekannten und beliebten „Funiculi Funicula", entließen die Musiker des Orchesters sowie ein souveräner Dirigent und Conférencier das gutgelaunte Publikum in den Abend. Ein musikalischer Kurzurlaub - Bravi!

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