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Georg und sein Haus voll Musik

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 22. März 2019

Musikinstrumente stellen sich vor

Was macht einer, der den Kopf voll Musik hat und dem es in der Stadt viel zu laut ist? Er zieht aufs Land! Mitten im Grünen, in Eching, fand Georg glücklicherweise ein Haus, in dem es so still war, dass er die Melodien in seinem Kopf wieder hören konnte. Doch das Haus war viel zu groß und so ging er auf die Suche nach musikalischen Mitbewohnern.

Interessante Bewerber stellten sich ein: Als erste die zwei Tastenschwestern, die auf Klavier und Akkordeon flotte Melodien spielten, sogar das Lied von Pippi Langstrumpf, das alle mitsingen konnten. Gleich darauf rückte eine Großfamilie in leuchtend roten T-Shirts an, nämlich die Familie Holzbläser, die mit Klarinette, Blockflöte, Querflöte, Fagott und Saxophon einziehen wollte.

Auch die grüne Familie Streicher suchte mit Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass eine Wohnung. Und bald standen die Gebrüder Blech vor der Tür, die allerdings sehr laut waren mit Trommel, Trompete, Horn und Posaune. Ganz zum Schluss fragte auch die zarte Frau Harfe noch nach einem freien Zimmerchen.

Alle mussten jedoch erst mal beweisen, dass sie auch wirklich Musik machen können. Georg hatte sich extra dafür ein Lied ausgedacht: „Wer will fleißige Musiker seh’n…“, bei dem nicht nur die Musikanten, sondern sogar der Kinderchor und das Publikum lauthals mitsangen. Nach dem letzten Ton fragte Georg die Kinder, ob er sie auch tatsächlich einziehen lassen soll. Ja, klar!

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Ein Haus voll Musik – das wünscht sich Georg (Straßmann).

Ein Märchen? Nein, denn Georg und das Haus voller Musik gibt es tatsächlich. Am 21. März stellten sich Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule Eching mit ihren Instrumenten einem begeisterten Publikum vor. Kinder vom Baby bis zum Schulkind, Mamas, Papas, Omas und Opas waren in den Manfred-Bernt-Saal gekommen, um mit dieser Geschichte zu erleben, wie Musikinstrumente klingen und wie sie aussehen.

Wie ging die Geschichte von Georg nun weiter? Erst mal gar nicht gut. Bald gab es keine ruhige Minute mehr im Haus, weil alle durcheinander spielten, es war kaum mehr auszuhalten. Keiner hörte auf den anderen. Aber man konnte sich einigen und aus dem Durcheinander wurde richtig schöne Musik. Das wurde gefeiert, und zwar mit einem furiosen Finale, bei dem Georg nicht nur auf seiner Bratsche spielte, sondern sich sogar eine kleine Partnerin aus dem Publikum holte, mit der er vergnügt über die Bühne hopste.

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So viele Musikinstrumente, die tolle Musik machen – das muss gefeiert werden!

Der „grüne“ Georg (Straßmann) und seine Bratsche begleiteten das Publikum mit viel Witz und Körpereinsatz durch diese Stunde, in der die Gäste auf höchst unterhaltsame Art und Weise viele Musikinstrumente kennenlernten. Da haben nun hoffentlich viele Kinder (und mancher Erwachsene) Lust bekommen, selbst ein Instrument zu erlernen. Am Tag der Offenen Tür – 30. März – darf man in der Musikschule sogar alles mal ausprobieren.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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