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Sommerzeit – Lesezeit

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 21. September 2018

68 Echinger Kinder beim Sommerferien-Leseclub

Was gibt es Schöneres in den Sommerferien als gemütlich im Liegestuhl oder in der Hängematte zu liegen und sich in ein Buch zu vertiefen? Und wenn’s nach den Ferien sogar noch Preise und Urkunden fürs Lesen gibt, dann nichts wie ran. Das dachten sich auch heuer wieder viele Echinger Mädchen und Buben und versorgten sich während der Ferien fleißig mit Lesestoff aus der Bücherei.

Zum neunten Mal nahm die Gemeindebücherei Eching an der Aktion „Sommerferien-Leseclub“ teil und hat sich dafür extra 207 neue Kinderbücher zugelegt. Mädchen sind offensichtlich die fleißigeren Leseratten, denn unter den 68 Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die sich heuer angemeldet hatten, waren nur 18 Buben. Das Gesamtergebnis kann sich allerdings sehen lassen: 508 Bücher wurden insgesamt gelesen, zwölf Teilnehmer liehen sich zehn oder mehr Bücher aus. Lesekönig war Quentin, der es gar auf 42 gebracht hat.

Die Erstleser begeisterten sich hauptsächlich für „Mein stärkstes Turnier“, „Eine Klasse für sich – Haifischalarm“, Räuber Hotzenplotz“ oder „Zwei Ponys halten alles auf Trab“. Bei den etwas Älteren waren die Renner „House of Ghosts“, „Sherlock junior“ „Titanic“ und „Mein Lotta-Leben“.

Wer mindestens drei Bücher gelesen hatte, bekam eine Urkunde, und alle Kinder durften an der großen Verlosung teilnehmen. Die Teilnahmekarten wurden in der großen Los-Box gemischt und die Gewinner von zwei kleinen Glückskäfern gezogen. Sechs Kinder durften sich über Gutscheine von der Carrera Boxenwelt, vom Echinger Buchladen, Form + Spiel und von der Eisdiele Vaniglia freuen. Doch keiner musste ohne Preis nachhause gehen, denn ein Tisch voller Trostpreise, gespendet vom Bücherladen, Form + Spiel und der Raiffeisenbank, stand bereit, und jedes Kind durfte sich etwas aussuchen.

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Eine Urkunde aus der Hand von Bürgermeister Sebastian Thaler gab es für alle, die beim Sommerferien-Leseclub mehr als drei Bücher gelesen hatten.

„Special Guest“ beim Abschlussfest des Sommerleseclubs am 21. September war Bürgermeister Sebastian Thaler. Er verteilte die Urkunden und lobte den Leseeifer der Mädchen und Buben, wollte von ihnen aber auch wissen: „lest ihr immer so viel oder war dies nur wegen des Wettbewerbs?“. Die Antwort war nicht überraschend, die meisten sind das ganze Jahr über begeisterte Leseratten.

Dass ein Buch auch wirklich gelesen wurde, bewies die Bewertungskarte, die nach dem Lesen für jedes Buch ausgefüllt werden musste. Neben Fragen zu Titel und Autor und der Vergabe einer Note war auch Raum für einen persönlichen Kommentar. „Es war so spannend, dass es mir die Sprache verschlagen hat." war da zu lesen, oder: „Das Buch war der Knaller.“ Einer allerdings hatte wohl die ultimative Story entdeckt, denn er schrieb zu einem seiner Bücher: „Es war gangstermäßig cool!"

„Lesen was geht“ hieß das Motto des Sommerferien-Leseclubs. Bleibt zu wünschen, dass die Mädchen und Buben sich auch in Zukunft von spannender Lektüre begeistern lassen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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