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Es passiert so allerlei, nachts in der Bücherei!

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 31. Oktober 2017

Viel Gaudi mit Gruselgeschichten, Geistern und Gespenstern
Dies gilt umso mehr, wenn am Halloween-Wochenende und zum Auftakt der Herbstferien Echings Schulkinder am Freitagabend, 27. Oktober zu einer Lesenacht für Grundschulkinder einschließlich Übernachtung eingeladen werden.

Für ihre jungen Gäste im Alter zwischen sieben und elf Jahren hatten Büchereileiterin Regina Liebl-Mayer und Mitarbeiterin Angelika Hofmann ein ebenso spannendes wie lustiges Aktions- und Leseprogramm vorbereitet. Dazu zählten Kennenlernspiele und ein kreatives Bastelangebot von Gespenstern und Fledermäusen ebenso wie Erzählkreise und veritable Gruselgeschichten.
Punkt acht Uhr und bereits im Dunkeln fanden sich insgesamt 14 aufgeregte Mädchen und Buben in der Gemeindebibliothek ein, ausgestattet mit ihrem Übernachtungsequipment aus Isomatte oder Luftmatratze, Schlafsack, Schlafanzug, Kuschelkissen und auch dem einen oder anderen Kuscheltier und nicht zu vergessen, einer Taschenlampe. 

Lesenacht-Buecherei Masterfoto
Viel Spaß hatten die kleinen Gäste beim „Geschwindigkeits-Vornamen-Nennen", wobei es in zwei von einer großen Stoffplane getrennten Gruppen galt, den Rufnamen des jeweiligen Gegenübers zu rufen, sobald der fallende Vorhang den Blick freigegeben hat. (siehe auch Foto).
Das Bewegungs-und Reaktionsspiel vom „Gespenstersalat" nimmt die Spielidee der bekannten „Reise nach Jerusalem" auf. Auf Zuruf müssen entweder Hexen, Fledermäuse, Vampire und Zauberer fix ihre Plätze tauschen. Weil es einen Stuhl weniger gibt als Teilnehmer, bleibt immer der Spielleiter für die nächste Runde übrig. Beim Stichwort „Gespenstersalat" machen dann alle beim „Bäumchen-Wechsel-Dich" mit.
Dann war in einem ersten Erzählkreis Fantasie gefordert. Nach einem Einstieg in eine spannende und gruselige Geschichte wurde der Handlungsfaden reihum weitergesponnen, ... und mit ein wenig pädagogischem Geschick zu einem guten Ende geführt.
Die Nahrungssuche war gleichfalls mit Spannung verbunden, denn die Kinder mussten die zuvor gesteckten Äpfel erst finden – und zwar im Dunkeln! Nur mit ihren irrlichternden Taschenlampen bewaffnet, machten sich alle auf die erfolgreiche Suche: Und natürlich schmeckten dann die Fundstücke umso besser! Mit einer aufregenden Gruselgeschichte, auf die eine etwas beruhigendere „Gute-Nacht-Geschichte" folgte, leitete das erfahrene Team, beides übrigens auch mehrfache Mütter, zur Ruhe- und Schlafphase über. Unter viel Geraschel, Getuschel und Gekicher nahmen die Kids ihr ungewohntes Nachtlager inmitten der Bücherregale ein. Bis auch die Ausdauerndsten von der eigenen Müdigkeit überlistet wurden, dauerte es eine Weile und die Geisterstunde war schon lange verstrichen. Es war eine kurze Nacht für Liebl-Mayer und Hofmann, denn beim Morgengrauen wurden die (ersten) Geister schon wieder munter und begannen miteinander zu flüstern. Beim gemeinsamen Frühstück waren alle putzmunter – und es gab es schon die eine oder andere Verabredung zur Lesenacht im kommenden Jahr.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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