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80 Echinger Nachwuchsartisten begeistern beim Kinderzirkus Echolino

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 10. September 2017

Artistisch, fantasievoll und rundum sensationell
Hereinspaziert – bei der spektakulären Zirkusgala von und mit 80 motivierten und talentierten Echinger Nachwuchs-Artisten hieß es am Samstag, den 9. September im Kindermitmachzirkus Echolino. Rund 20 Nummern haben die Echolino-Kids in nur fünf intensiven Tagen für ihr rund dreistündiges (!) Programm einstudiert und präsentierten mit Stolz und Können in fantasievollen Kostümen und tollen Masken im vollbesetzten Zirkuszelt ihre circensische Kunststücke:

Bei Boden – oder Luftakrobatik an Trampolin und Trapez, Arialring, Vertikal- und Yogatuch, Seil, auf Einrad oder Stelzen und bei Jonglagen, beim Zauber mit der Schwerterkiste und nicht zu vergessen, als Clowns, boten sie ein sensationelles Spektakel und begeisterten ihr erlauchtes Publikum.

 

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Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Sebastian Thaler, seine Frau Marlen und 3. Bürgermeister Thomas Kellerbauer und zeigten sich höchst beeindruckt von Echinger Stars in der Manege.

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Das kunterbunte Zirkusprogramm ist seit 2001 das Highlight im Kinderferienprogramm der Gemeinde. Organisiert wird es vom dreiköpfigen JUZ-Team unter Leitung von Markus Schweikert, unterstützt von insgesamt 13 Helfer/innen. Den lebensechten, abenteuerlichen Anstrich freilich bekommt der Mitmach-Zirkus die durch die vielköpfige Zirkusfamilie Roberto, aktueller Stand der traditionellen Dynastie unter Oberhaupt Rene Frank: neun Kinder, zwölf Enkel und vier Urenkel, der jüngste 14 Tage alt. Kein Wunder, dass der Zirkusdirektor mit Humor und Stress-Resistenz reichlich ausgestattet ist – und der Roberto -Clan die Echinger Nachwuchsartisten – nachhaltig begeistern kann. Zusätzlich zum erlebnispädagogisch ausgerichteten Unterricht gab es auch ein Mittagessen im angrenzenden Biergarten des Tennisheims. Damit stellte die Zirkuswoche automatisch auch eine entspannte Zeit für die Eltern dar. Während der Zirkuswoche gilt das Freizeitgelände als elternfreie Zone und die verschworene Gemeinschaft der Echolino-Kids verspflichtet sich zur Geheimhaltung, damit Überraschung und Spannung umso größer sind.
Eingebettet waren die einzelnen Programmteile der Gala in eine märchenhafte Geschichte, die vom Zirkus-Chef persönlich vorgetragen wurde, die ihn direkt mittenhinein in den turbulenten Kinderzirkus führte. Und da hieß es immer wieder, voller Staunen die Geschicklichkeit von Einradfahrern, Diabolo-Spielern oder Stelzengehern zu bewundern – oder den Hut zu ziehen vor dem gezeigten Mut und der Artistik bei den Luftnummern hoch oben unter der sternenübersäten Zirkuskuppel. Dort bestritten beispielsweise die alten Ägypter am Arialring und die griechischem Götter am Trapez sicher und souverän und mit sichtbarem Stolz ihre akrobatischen Solo-Auftritte. Etwas für Augen und Ohren waren auch die tollen Choreografien und kleinen Mini-Handlungen, in die die einzelnen Elemente tänzerisch und mimisch eingebettet wurden, wie beispielsweise die Kombination von Zauberei und Jonglage mit einer Szenerie aus dem Sherwood Forest oder der Tanz der Vampire bei den Bodenakrobaten.

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Beim Überraschungsfinale zogen alle Akteure in die Manege ein – und tanzten und sangen für ihre Gäste gemeinsam mit dem Lied „So ein schöner Tag" ein eindrucksvolles „Auf Wiedersehen" oder wie es im Märchenbuch des Zirkusdirektors hieß: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen sie noch heute."

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Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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