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„Wir sind bunt – wir sind die Imma-Mack-Realschule“

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 12. März 2017

Tag der offenen Tür vermittelt facettenreiche Einblicke

ins „Innenleben" der Echinger Realschule

Was macht die Echinger Imma-Mack-Realschule so bunt – und besonders? Rein äußerlich sticht sie mit einer Fassade in lindgrün und fliederfarben ins Auge. So haben sich bereits viele Bürger von außen ein „rosa-grünes" Bild von der im Jahr 2007 eingeweihten staatlichen Realschule gemacht. Aber bei einer Schule kommt es bekanntlich vor allen Dingen aufs „Innenleben" an. Und davon konnten die zahlreichen Besucher bei einem Tag der offenen Tür am Freitag, 10. März 2017 einen persönlichen Eindruck gewinnen.

 Offene-Türen Realschule Masterbild

Es wurde Gelegenheit geboten, hinter die Fassade des modernen Schulkomplexes mit insgesamt rund 740 Schülern, die in 28 Klassen unterrichtet werden, zu schauen. Von der Dreifachturnhalle über die Küche, die Klassen- und Fachräume bis zum Lehrerzimmer durften die Gäste alles in Augenschein nehmen. Fragen zu stellen war ausdrücklich erwünscht, beispielsweise an die Fachschaftsvertretungen, an Beratungslehrerin Tina Feyler oder Schulpsychologin Anja Isbaner. In erster Linie richtete sich das Angebot an die Eltern und Schüler der 4. Grundschulklassen aus Eching, Neufahrn, Fahrenzhausen und Hallbergmoos im Einzugsbereich der Imma-Mack-Realschule, die den Übertritt auf eine weiterführende Schule erwägen.
Schüler, Lehrerkollegium und Elternbeirat hatten sich mit großem Engagement daran beteiligt, exemplarisch einzelne „Mosaiksteinchen" aus der Fülle schulischer Aktivitäten, sowohl unterrichtlicher als auch freiwillig-außerunterrichtlicher zu präsentieren. Nicht ohne Stolz berichtete Schulleiterin Gertraud Weber, dass zum Informations-, Verköstigungs- und Unterhaltungsprogramm die ganze Schulfamilie ihren Beitrag leiste: „Es sind alle dabei." Und überall war was los. Zur Begrüßung wurde in der Aula getanzt und das Schulorchester spielte auf. Schüler, Lehrer und AG-Leiter luden zu einem Mitmach-und Aktivprogramm ein, um vor allen Dingen bei den jungen Gäste und potientiellen neuen Realschülern für Kurzweil zu sorgen, sei es beim abenteuerlichen Geräteparcours in der Turnhalle oder beim rhythmischen und lustigen Klatschlied im Musikraum („Ein Schwein ist nicht gern allein"). Ein Skelett hieß die Besucher herzlich vorm Biologiesaal willkommen. An verschiedenen Ständen gab es Infos zum Frankreich- und Indienaustausch oder auch zur Berufsberatung. Beim „Café" des Elternbeirats konnte man sich stärken, Zuckerwatte hatte unter anderem die Schülermitverwaltung (SMV) im Angebot. Indische Kostüme und französische Crepes komplettierten das bunte Angebot. „En passant" erfuhren die Besucher auch, dass die Imma-Mack-Realschule sich als Schulprofil die Inklusion auf ihre Fahne geschrieben hat. So ist in der Realschule eine Partnerklasse des privaten Förderzentrums der Lebenshilfe Freising e.V. untergebracht und gehört natürlich auch zur Schulfamilie. Zahlreiche Eltern nutzten die Möglichkeit, an einer kompetenten „Museums" – pardon interaktiven Hausführung teilzunehmen. Sie konnten sich davon überzeugen, wie modern und opulent die Ausstattung ist, wie breit gefächert die Wahlpflichtfächer ab der 7. Jahrgangsstufe sind, in der die Schüler/innen zwischen dem mathematisch-naturwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen, fremdsprachlichen und künstlerischen Zweig wählen können– und last but not least, was sonst noch so geboten ist außer der reinen Wissensvermittlung. Unter den „Fremdenführern" war unter anderem auch Konrektorin Melanie Schierl. Auch eine veritable Filmvorführung des preisgekrönten Kurzfilms über die Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ließen sich die meisten Besucher nicht entgehen. Eine ganz zentrale Aussage lautet:
„Wir sind bunt – wir sind die Imma-Mack-Realschule".
Die Schule bewarb sich 2015 erfolgreich um den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage", um ihrer mutigen und selbstlosen Namenspatronin Imma Mack stärker gerecht zu werden. Die junge Ordensschwesterhatte hatte unter Einsatz ihres Lebens zwischen Mai 1944 und April 1945 regelmäßig Lebensmittel und Medikamente ins KZ Dachau gebracht. An ihr Vorbild erinnert nun dauerhaft eine große Informationswand in der Aula.


Zitat Schulleiterin Gertraud Weber:

„Den Lehrkräften liegt die Vermittlung von Werten wie Toleranz, gegenseitigem Respekt und Zivilcourage sehr am Herzen"



Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

 

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