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Inselparadiesische Zustände und der Traum vom Fliegen

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 24. Juni 2016

Ansteckende Begeisterung über Kindermusical
Südseefeeling kombiniert mit viel Schwung, Bewegung und dem Traum vom Fliegen brachte die Musical-AG der Grund- und Mittelschule Eching auf die Bürgerhausbühne. Bei insgesamt drei gut besuchten Aufführungen des Kindermusicals „Emelie voll abgehoben" von Andreas Schmittberger aus dem Jahr 2012 agierten rund 50 Schüler/innen der ersten bis fünften Klasse mit ansteckender Begeisterung.

Nach der großartigen Premiere ihres Chor- Kindermusical Projekts „Geschöpf der Nacht" im letzten Jahr gab es dieses Jahr erneut eine tolle, mitreißende Inszenierung unter Leitung der beiden Lehrerinnen Jennifer Holzer und Renate Koch, den meisten (noch) besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Hopper.
Heuer wurde das bestens unterhaltene Publikum auf eine wahre Trauminsel mit Palmen, blauem Himmel und Sandstränden auf die ebenso unbekannte wie abgelegene Insel "Makana Mana Malé", im weiten, blauen Ozean entführt. Doch was auf den ersten Blick nach einem wunderschönen und sorgenfreien Leben im Sonnenschein wirkt, ist in Wahrheit „laaangweilig", so die „Insulaner", allesamt die Nachkommen einer dort einst gestrandeten Schiffsbesatzung.

 Musical schule Masterfoto 1

Die Untertanen von König Dominique La Banana stöhnen regelmäßig und melodisch über das immer gleiche: "Sonne, Meer, Sand und Palmen und das ewige Lied des Windes". Und anstelle des dort üblichen Grundnahrungsmittels Muschelsuppe träumen sie von Spaghetti. Bei der mutigen, ausdauernden und willensstarken Königstochter Emelie freilich bleibt es nicht beim Träumen. Sie verwirklicht trotz vorübergehender Niederlagen, Hohn und Spott ihren Traum vom Fliegen. "Schwer wie Blei, Du wirst fallen, dann macht es platsch" so zunächst die hämische Voraussage des Chores der Inselbewohner, die den Absturz von Emelie in die gefährliche Haifischbucht prophezeien. Doch Emelie lässt sich nach einem ersten, kläglich gescheiterten Flugversuch mit ihren selbst gezimmerten Flügeln nicht von ihrem „Höhenflug" abhalten. und konstruiert tatsächlich tragfähige Flügel, inspiriert vom Flügelschlag der Vögel. Inspiriert vom Flügelschlag einer verletzen Möwe, die sich mit ihrer Hilfe wieder in die Lüfte schwingen kann, konstruiert sie tatsächlich tragfähige Flügel - ist „voll abgehoben" und nicht nur der Stolz ihres Vaters, sondern wird von allen für ihre Courage bewundert.
Die Generalprobe fand am Donnerstagvormittag, 9. Juni vor lauter kleinen Gästen statt, nämlich den Vorschulkindern der Echinger Kindergärten und den Grundschülern von der Schule an der Nelkenstraße, am selben Abend wurde zur offiziellen Premiere eingeladen – und da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, sorgte das schwungvolle Musical am Freitagnachmittag zum Auftakt und zur Einstimmung auf das sommerliche Schulfest ein letztes Mal für Furore. „Tun Sie sich keinen Zwang an" – „Schnippen, wippen und hüpfen sind erlaubt" animierte Rektor Gerhard Röck das Publikum.
Seit Anfang des Jahres wird geprobt. Damit auch alle Kinder ausreichend auf der Bühne stehen, gab es zwei Besetzungen, die sich bei den Aufführungen abwechselten. Tosender und langanhaltender Applaus nach der einstündigen Aufführung von den begeisterten Zuschauern war die Belohnung für die kleinen und größeren Akteure. Anteil am großartigen Gemeinschaftswerk hatten auch viele Eltern, die für den passenden exotisch-karibischen Insellook mit Baströckchen und Blumenketten sorgten. Kostüme mit lustigen Baströckchen und bunten Hawaii-Ketten die Eltern und Oksana Schiebelbein und weitere mitwirkende Mütter, ebenso professionelle wie pfiffige Bühnentechnik mit Nacht- und Nebeleffekten, ein Seilzug, der Emelie einmal der Länge nach über die Bühne rollen pardon „fliegen" lässt.
Tosender und langanhaltender Applaus nach der gut einstündigen Aufführung war die Belohnung für die kleinen und größeren Akteure.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms

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