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Familiär, flexibel und qualifiziert: das Echinger Tagesmütterprojekt stellt sich vor

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 16. Februar 2016

Seit fast 25 Jahren gehört das Tagesmütterprojekt, neben den gleichrangigen Angeboten von Krippen und Kindertagesstätten zu den unverzichtbaren Bausteinen des sozialen Dienstleistungsspektrums in der Gemeinde. Der Bedarf an flexibler und zuverlässiger Betreuung ist unverändert groß. Die Frage, was tun nach der Babypause, wie und wann den Wiedereinstieg ins Berufsleben organisieren, wie Arbeit und Familie ohne Dauerstress und schlechtes Gewissen miteinander verbinden? – treibt viele Eltern von Babys und Kleinkindern um. Dabei ermöglicht das Echinger Tagesmütterprojekt „Kind im Fokus" e.V. insbesondere jungen Familien und Alleinerziehenden, die gewollte, mitunter auch finanziell unabdingbare Berufstätigkeit in der Kleinkindphase ihres Nachwuchses. Im Gemeindegebiet sind elf qualifizierte Tagesmütter bei Kind im Fokus unter Vertrag und betreuen rund 50 Kinder.
Bei einem Tag der offenen Tür am 13. Februar 2016 in der Großtagespflege Max & Moritz und bei Tagesmutter Lucia Martinetti konnten Interessenten Informationen aus erster Hand erhalten und sich einen eigenen Eindruck von der kindgerechten, liebevollen Ausstattung und dem familiären Ambiente der Betreuungsplätze machen. In den beiden Echinger Großtagespflegestellen, neben „Max & Moritz" in der Heidestraße auch nach das „Spatzennest" am Stachus in der Bahnhofstraße, werden bis zu acht Kinder von jeweils zwei Tagesmüttern betreut. Maximal fünf Schutzbefohlene, je nach vorhandener Raumausstattung, dürfen von einer einzelnen Tagesmutter übernommen werden. Das große Plus liegt in den individuell und beweglich gestalteten Betreuungszeiten , in der am Bedarf des Kindes ausgerichteten Förderung und in der persönlichen Zuwendung zur Bezugsperson der Tagesmutter, die im täglichen Austausch mit den Eltern steht.
Ebenso wie Krippen und KiTas, so informierte Vorsitzende Lioba Moos, unterliegen die bei Kind im Fokus e.V. beschäftigten Tagesmütter dem 2005 in Kraft getretenen BayKiBiG ( Bayerisches Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz). Die vorgeschriebenen Einstellungsbedingungen setzen pädagogische Qualifizierung, Erste-Hilfe-Kurs am Kind, das erweiterte Führungszeugnis und eine vom Amt für Jugend und Familie ausgestellten Pflegeerlaubnis voraus.
„Echinger Eltern können darauf vertrauen, dass ihre Kinder von geschulten Pflegemüttern pädagogisch gefördert und betreut werden" betont Moos, die zusammen mit Edith Buntrock für Organisation und Verwaltung des Tagesmütterprojekts verantwortlich ist.
„Max und Moritz", das sind eigentlich Renate Sterzer und Kim Pohlers, „Pionierinnen" in punkto Großtagespflege, die als erste in Eching bereits ab 2008 gemeinsam ihr erfolgreiches kleines Zweipersonen- -Unternehmen in den ehemaligen, großzügigen Räumen des Familienzentrums in der Heidestraße führen. Insgesamt acht Schützlinge im Alter zwischen einem Jahr und drei Jahren fühlen sich wohl bei den beiden. Die Mütter und langjährigen Tagesmütter haben sich übrigens für diesen Beruf entschieden, als die eigenen Kinder im Betreuungsalter waren. Diese sind mittlerweile erwachsen. Den Einsatz als Tagesmütter freilich möchten Sterzer und Pohlers nicht mehr missen.


Infos unter: http://www.kind-im-fokus.de/

 

 


 

 Tagesmuetterprojekt1

Leon und Milena besuchten am Tag der offenen Tür zusammen mit Papa und Mama die Echinger Großpflegestelle Max und Moritz.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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