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Zauberhaftes Gemeinschaftsprojekt von Bücherei, Schule und Vorlesepaten

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 02. Mai 2015

„Hokus Pokus Hexenhut, wer lesen kann, dem geht es gut"
(Text:wi/ Fotos:ee/wi) – „Hokus-Pokus-Fledermaus, wir zaubern uns ein großes Haus" oder auch „Hokus-Pokus Krötenbein, ich glaube fast, da grunzt ein Schwein" - dies sind nur zwei von vielen lustigen und originellen Zaubersprüchen, die von den Kindern der zweiten Klasse kürzlich in der Hexenschule zusammen-gepuzzelt worden waren. Kein Wunder, dass die kleinen Zauberlehrlinge von Klassleiterin alias Oberhexe Sabine Müllner (mit schwarzem, spitzem Zauberhut) viel Spaß an dem zauberhaften Projekttag am 27. April fanden, zu dem Bücherei, Vorlesepaten und Schule eingeladen hatte. Dazu verwandelte sich die Gemeindebücherei schwubbdiwubb - in eine Hexenschule, in der Büchereileiterin Regina Liebl-Mayer und die vier Lesepaten Angelika Hofmann, Evi Pickard, Nicole Uhl und Eckart Schillo zu jeder Menge fantasievoller Hexereien rund ums (Vor-)Lesen einluden, denn: „Hokus Pokus Zauberhut, was nicht schlecht ist, das ist gut!"
Damit den kleinen Zauberlehrlingen der spannende Ausflug in die „zauberhaften Welt des Lesens" in richtig guter Erinnerung bleibt, war eine Menge geboten – bis hin zu der Tatsache, dass offensichtlich gutes Wetter „herbeigehext" wurde. So konnten die an vier Stationen durchgeführten Hexen-Lektionen und Werkstätten auch im Freien stattfinden. Zum Auftakt gab's zur Einstimmung im Bilderbuchkino mit dem Titel „Für Hund und Katz ist auch noch Platz", die Begegnung mit einer abenteuerlichen und freundlichen Hexe, die gerne herumreist- natürlich auf ihrem Besen und dabei viele nette Bekanntschaften macht.
„Hokus Pokus Hexenhut, wir zaubern uns jetzt ganz viel Mut! oder auch „Hokus Pokus Pickelnase, wir zaubern uns die Maus als Hase"- so lauteten zwei weitere der zahlreichen Zaubersprüche, die in der Wort- und Satzwerkstatt von Evi Pickard aus ganz vielen, einzelnen Fragmenten zu gereimten und lustigen und sinnvollen Weisheiten zusammengestellt werden sollten. Spannend waren auch die Hexengeschichten, die von den Lesepaten ausgesucht worden waren. Auch Selbst laut vorlesen mit anschließenden lustig verpackten Verständnisfragen gehörte zum Ausbildungsprogramm der Hexenschule. Besonders kreativ ging es im Atelier für Zauberstäbe zu: aus knorrigen Ästen und Knetmassse wurden wundersame und wirksame Zauberstäbe mit bunten Perlen, Schnecken, Federn, Schnüren verziert – für den dauerhaften Eigenbedarf. Und weil, wie jeder weiß, Hexenkunststücke hungrig machen, gab es in der Pause die passende Stärkung mit grünem Zaubertrank, leckeren Hexenhäppchen und rot-grün-gelbem Zauberkuchen, die allesamt von den Eltern gestiftet wurden. Auch Rektor Gerhard Röck stattete der Hexenschule einen kurzen Besuch ab und würdigte die wichtige Arbeit und das wöchentliche Engagement der insgesamt rund 20 ehrenamtlichen Vorlesepaten. An die Adresse seiner Schüler/innen stellte er zudem die Wichtigkeit des Lesens heraus. Dieses stellt natürlich keine Hexerei dar, sondern ist eine Übungssache, die aber sehr viel Spaß machen kann, wofür der spannende, zauberhafte Vormittag in der Bücherei das beste Beispiel ist. Da verging die Zeit im Nu. Bei der gemeinsamen Abschiedsrunde sagten die Kinder ihre selbstgetexteten Zaubersprüche auf und in einem Kessel wurde aus Kräutern und Wurzeln ein geheimnisvoller Trank gemixt:- Und siehe da: Hokus-Pokus Fidibus – Süßigkeiten gab's zum Schluss.
Und als Schlusskommentar fällt der Schreiberin dieses Berichts, selbst von klein auf passionierte Leserin, auch noch ein passender Zauberspruch ein:
„Hokus Pokus Hexenhut, wer lesen kann, dem geht es gut."

 

Lesepatenprojekt Hexenschule2


Stolz präsentieren die Zauberlehrlinge der zweiten Klasse ihre selbst kreierten Zauberstäbe für den eigenen Hausgebrauch.

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