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Vierbeiniger Besuch in der Kita Regenbogen Eching

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 19. Juli 2014

Ein Schild-Kröterich namens Susi


(Text/Foto: wi) Einen nicht alltäglichen Besuch bekam die Evangelische Kindertagesstätte Regenbogen in Eching. Gleich vier Schildkröten hatte eine Kindergartenmutter in die Einrichtung mitgebracht und die Kinder zeigten sich hellauf begeistert über die vierbeinigen gepanzerten Gäste.

Bei bestem Sommerwetter zeigten sich auch die Spezies aus der Familie der Panzerechsen quicklebendig und waren im Garten, auf der Wiese voller Bewegungs- und neugierigem Forscherdrang und bewegten sich in alle Himmelrichtungen. Aber die Kinder hatten ein wachsames Auge auf das tierische Quartett. Die Besitzerin zeigte ihnen, wie Schildkröten anzufassen und aufzuheben sind. Dies sollte vorsichtshalber und vernünftigerweise nur von oben, seitlich am Panzer geschehen. Schließlich haben die Schildkröten Krallen an ihren Füßen. Wenn sie hochgehoben werden, suchen sie sofort wieder Bodenkontakt herzustellen und fahren dazu ihre kurzen Füße aus. Auch vor dem Kopf, dem Mund, sollte man sich in Acht nehmen. „Die können auch zwicken, beispielsweise in eure nackten Zehen," hieß es ein wenig augenzwinkernd bei dieser lebendigen Biologiestunde. Dabei konnten die einzelnen Kindergartengruppen eine Menge wissenswerter Einzelheiten aus dem Schildkrötenleben erfahren, so beispielsweise, dass es ein schwieriges Unterfangen ist, Männlein und Weibchen zu unterscheiden, besonders wenn sie noch sehr jung sind.
So ist es auch dazu gekommen, dass die männliche Schildkröte Susi heißt, denn den trägt der Kröterich schon von Babytagen an - und auch als das wahre Geschlecht erkennbar wurde, ist es beim ursprünglichen Mädchennamen geblieben. Von den interessierten Kindern kamen natürlich viele weitere Fragen, die geduldig und fachkundig beantwortet wurden. „Wie alt wird denn so eine Schildkröte oder was isst sie? beispielsweise. Langlebig sind sie alle, Susi und seine Artgenossen können etwa 50 bis 60 Jahre alt werden – und als Essen mögen sie Salat und Melonen besonders gern. Und wie und wo Schildkröten schlafen wurde ebenfalls verraten: Am liebsten schlummern sie in Erdhöhlen und kleine Überdachungen. Wenn es ganz heiß ist, verkriechen sie sich gerne im Schatten und Hecken und warten, dort, bis es wieder kühler wird. Als Anschauungsmaterial wurde auch zum Vergleich zum wesentlich kleineren und schön gemaserten Schildkrötenei ein ganz normales Hühnerei mit herangezogen. Aber nicht nur den Mädchen und Jungen hat dieser Besuch und diese lehrreiche Begegnung Spaß gemacht. Gleiches galt für das gesamte Kita-Team von Leiterin Verena Brugger, die ebenfalls noch viel gelernt haben bei anschaulichen Ausführungen der „Schildkrötenmama": Nicht jeden Tag hat man so interessante Besucher zu Gast.

 Schildkr

 

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