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Traditionsgasthof und Hotel Huberwirt in jungen Händen

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 10. Februar 2019

Fortbestand und Einheit einer Echinger Institution sind gesichert
Einheit und Fortbestand von Gasthof und Hotel Huberwirt sind gesichert: Die Schwestern Marlene Graßl und Anna Marienwald haben mit Beginn dieses Jahres in fünfter Generation der alt eingesessenen Gast- und Landwirtsfamilie Graßl das Haus am Echinger Stachus wieder selbst übernommen.

Das letzte Jahrzehnt war die renommierte Gaststätte (erbaut 1955) und das Drei-Sterne Hotel (eingeweiht im Olympia-Jahr 1972) neben dem Rathaus an das Ehepaar Vogt verpachtet worden. Die Enkelinnen des 2007 verstorbenen Erbauers Johann Graßl setzen nun gemeinsam die 140jährige Familientradition fort, nachdem ihr Vater Johann von 1995 bis 2008 das Unternehmen führte.
Mit einem zünftigen Weißwurstessen wurde am 8. Februar mit geladenen Gästen offiziell Wiedereröffnung gefeiert. 

Wiedereroeffnung-Huberwirt LeitungDie beiden jungen Gastgeberinnen betonten, die Traditionsgaststätte solle „ein Platz der Begegnung" sein, wo „viel passiert" und sich „alle wohl fühlen", Gäste und das Personal.

Wiedereroeffnung-Huberwirt Gruppenbild-Team

An letzteres ging ein ausdrücklicher Dank, denn viele sind nach dem Leitungswechsel geblieben. Weil der Betrieb gut läuft, solle „alles, was funktioniert, so bleiben" betonte Graßl. Ganz wichtig: Im Hotel und Gasthof „Huberwirt" soll (weiterhin) bayrische Gastkultur gelebt werden.

Neu eingeführt wurde ein „Einheimischentarif", über den die Echinger vergünstigte Übernachtungen für ihre auswärtigen Wochenendgäste buchen können. Ein wenig „verschlankt" liest sich die bayrisch- gut bürgerliche Speisekarte, auf der neben den jahreszeitlich angepassten regionalen Standardgerichten von Montag bis Freitag nun jeweils zwei günstige Mittagsmenus zur Auswahl stehen.
Für die Schwestern, in deren Adern „Wirteblut" fließt, ist die Rückkehr in den elterlichen Betrieb „mehr als nur ein Beruf", sondern eine „Berufung", so Graßl wörtlich. Dankbar sind die Jungunternehmerinnen dem Ehepaar Vogt, von dem sie seit April letzten Jahres im (eigenen) Hause an der Hotelrezeption bei einer Einarbeitungs- und Übergangzeit bestmöglich unterstützt worden sind. Während dieser Phase ist dann auch der Entschluss gereift, den ursprünglichen Plan, das Hotel weiterzuführen und die Gaststätte zu verpachten, zugunsten einer weiter bestehen bleibenden Einheit aufrecht zu erhalten. Dabei dürfen sie dankbar auf das Vertrauen von Vater und Großmutter zählen.


Zitat Marlene Graßl:
„Der Huberwirt soll ein Platz der Begegnung sein"


 Wiedereroeffnung-Huberwirt Gaeste

Beifall von den geladenen Gästen für die beiden Jungunternehmerinnen Marlene Graßl und Anna Marienwald, die in 5. Generation den Huberwirt übernommen haben.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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