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„Schnelle Datenautobahn“ für die nördlichen Gemeindeteile in Betrieb genommen

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 30. November 2018

Nun ist das schnelle Internet in Günzenhausen, Ottenburg und Deutenhausen angekommen, wenn auch nicht so schnell wie geplant und erhofft. Als „Wiedergutmachung" für so manches Ungemach verfügen die Ortschaften jetzt aber über den modernsten Netz-Standard im gesamten Gemeindegebiet.

Rund 600 Haushalte profitieren von der durch die Deutsche Telekom realisierten neuen Technik, die mit ihrem Glasfasernetz physikalisch eine Bandbreit bis zu einem Gigabit/s ins Haus bringt. Damit der Kunde diese verbesserte Kapazität auch nutzen kann, ist es notwendig, einen entsprechenden Vertrag für ein Produkt abzuschießen. Verschiedene Anbieter haben dazu Angebote parat, wie beispielhaft auch die Telekom selbst. So wird Telefonieren, Surfen und Fernsehen in HD oder besserer Qualität ohne Einschränkung möglich, ebenso wie Musik- und Video-Streaming.
Zum jetzigen Zeitpunkt verfügen 300 von insgesamt 400 Gebäuden über einen Hausanschluss. Und auch diejenigen Bürger, die bis dato das schnelle Internet noch nicht geordert haben, können dies im Nachgang tun, dabei allerdings nicht mehr von der vergünstigten Förderung profitieren. Die Glasfaserkabel sind bis an die privaten Grundstücksgrenzen verlegt.
Sowohl Bürgermeister Sebastian Thaler als auch Bernhard Multerer, gingen beim Pressegespräch anlässlich der Inbetriebnahme am 29. November auf die aktuellen Rahmenbedingungen für den begrüßenswerten, staatlichen geförderten Netzausbau ein, . Und da, so der gemeinsame Tenor,hinkt die Realität, sprich die Realisierung, deutlich hinter dem propagierten politischen Willen hinterher.
Nicht unerwähnt ließ Echings Bürgermeister, dass die finanziellen Belastungen trotz staatlicher Förderung zu großen Teilen auf dem Rücken der Kommunen und der Bürger ausgetragen werde. Thaler und sein persönlicher Referent Georg Metz machten deutlich, dass die Gemeinde als Ansprechpartner und „Schaltstelle" zwischen Telekom und Bürgern nur mit einen hohen Aufwandbetrieben werden konnte. Hinsichtlich der Kommunikation mit den betroffenen Bewohnern habe die Einrichtung einer „What's App-Gruppe" zu einer deutlichen Reduktion der diversen Nachfragen und Unmutsäußerungen geführt und insgesamt „die Stimmung verbessert", komplettierte Metz den Erfahrungsbericht zum schnellen Internet.

Inbetriebnahme Breitband B

Das schnelle Internet ist nun auch in Günzenhausen angekommen: Darüber freuen sich beim Ortstermin von links nach rechts Thilo Kurtz und Bernhard Multerer von der Telekom zusammen mit Bürgermeister Sebastian Thaler und Referent Georg Metz – und drücken anstelle eines Startschusses gemeinsam auf einen roten Knopf.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

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