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Nach dem Abitur nach Urubamba

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 03. März 2018

Freiwilliges Engagement in Echings peruanischer Partnergemeinde

Ein freiwilliges Jahr soziales Jahr in Peru zu verbringen, dort in einem Kinderheim Jugendliche zu betreuen, die aus benachteiligten Familien kommen – eine große Aufgabe, die sich die 18-jährige Schülerin Christine Beck aus Gaimersheim für die Zeit nach dem Abitur vorgenommen hat. Ihre neue Adresse wird dann Urubamba sein, seit 1994 Partnergemeinde von Eching und dringend auf Hilfe angewiesen. Der Arbeitskreis Entwicklungshilfe hat dort z.B. bereits Brunnen gebaut, um in acht Ortschaften die Versorgung mit Trinkwasser zu ermöglichen, eine Brücke finanziert, die Stromversorgung verbessert und ein Straßenkinderprogramm realisiert.

Christine Beck wird dort im Kinderheim „Hogar Semillas de Jesús“ arbeiten und sie wünscht sich vor allem, den Kindern und Jugendlichen, die sie dort beschäftigen und betreuen wird, etwas Zuversicht für ihr weiteres Leben vermitteln zu können. Ihre guten Spanischkenntnisse sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Für ihre eigene Entwicklung erhofft sie sich die Stärkung von Persönlichkeit und Offenheit anderen Menschen gegenüber: „Ich glaube, nach dem Jahr kann mich nichts mehr so leicht aus der Ruhe bringen.“ Weil sie sich ganz besonders für Lateinamerika interessiert, ist ihre Wahl auf Peru gefallen und sie ist schon jetzt voller Vorfreude, das Land besser kennen zu lernen und sich intensiver mit dessen Kultur auseinandersetzen.

Beck peru

Christine Beck freut sich auf ihr freiwilliges soziales Jahr in Urubamba, der peruanischen Partnergemeinde Echings. Foto: privat

„Ich finde es klasse, dass Sie sich für die Entwicklungshilfe engagieren!“ findet Echings 1. Bürgermeister Sebastian Thaler und er freut sich ganz besonders, dass dieses Engagement der Partnergemeinde Urubamba zugutekommt.

Doch so ein Vorhaben kostet Geld. Die Organisation „weltwärts“, eine Tochterorganisation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, finanziert einen großen Teil der Kosten für Reise und Aufenthalt. Den verbleibenden Betrag von 2500 Euro muss Christine Beck jedoch selber aufbringen.

Dass sie ein Jahr lang in der peruanischen Partnergemeinde Echings mithelfen will, findet auch Norbert Lichtenfeld, 1. Vorsitzender des Arbeitskreises Entwicklungshilfe Eching, als eine sehr sinnvolle Aufgabe, die es wert ist, gefördert zu werden.

Wer den Einsatz von Christine Beck im Kinderheim „Hogar Semillas de Jesús“ in Urubamba unterstützen möchte, kann dies durch eine Spende auf das Konto des AKE-Eching tun:

Freisinger Bank, IBAN DE 11 7016 9614 0005 7685 51 oder

Sparkasse Freising, IBAN DE 32 7005 1003 0025 4470 38

unter Angabe des Verwendungszwecks „Christine Beck“, die Spenden werden an sie weitergeleitet.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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