lesen-sie-auch-andere-ortszeitungen Oberdinger Kurier Logo neufahrner-echo haarer-echo herrschinger-spiegel mooskurier

Ministerin besucht Mehrgenerationenhaus

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 01. Juli 2020

Prominenter Besuch im ASZ/Mehrgenerationenhaus: Carolina Trautner, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales (CSU) reihte sich am 18. Juni in die Liste illustrer Gäste ein.

Trotz oder gerade wegen der Auswirkungen von Corona wollte sich Trautner, erst seit Februar im Amt, ein persönliches Bild von der vielfach ausgezeichneten Einrichtung machen, die 2007 in das „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen wurde.

 

ASZ-Besuch Ministerin-Trautner Begrueßung
Als Empfangskomitee begrüßt wurde sie von Echinger Seite –mit gebührendem Sicherheitsabstand - von Bürgermeister Sebastian Thaler, Geschäftsführerin Siglinde Lebich, Stellvertreter Klaus Dieter Walter sowie Gertrud Wucherpfennig, Charlotte Pschierer, Sabine Palitzsch und Gert Fiedler, dem Vorstandsquartett des ASZ-Trägervereins „Älter werden in Eching". Sie alle vermittelten der Ministerin ein Bild von Konzept und dem vielfältigen Innenleben der mittlerweile unverzichtbaren Institution. Diese beruht auf der Kooperation zwischen Gemeinde und Trägerverein und zwischen professionellen und ehrenamtlichen Kräften, die das offene 5500qm große Haus im Herzen der Gemeinde mit Leben füllen. Seit 25 Jahren bietet die Schaltzentrale der Altenfürsorge mit Sozialstation, 34 Betreuten Wohnungen und Begegnungsstätte - alles unter einem Dach.

ASZ-Besuch Ministerin-LebichSiglinde Lebich als Hausherrin freute sich über Trautners Interesse und merkte humorvoll an, dass Trautner damit die „Gäste-Sammlung" ihrer Amtsvorgängerinnen komplettiere, angefangen von Barbara Stamm, die 1995 als Festrednerin bei der Einweihung des Alten- und Servicezentrums das Haus als Leuchtturmprojekt würdigte bis zu Kerstin Schreyer, die sich im vergangenen Jahr beim 30. Geburtstag des Vereins „Älter werden in Eching" die Ehre gab und dem Vereins und dem ASZ explizit bescheinigte, das Leben vieler Menschen „sozialer und reicher zu machen".

Lebich war es auch vorbehalten, die erfolgreiche Historie des Alten- und Servicezentrums anschaulich zusammenzufassen, in „kürzestmöglicher" Form, wie sie betonte.

ASZ-Besuch Ministerin-ThalerBürgermeister Sebastian Thaler verwies auf die zentrale Bedeutung des ASZ/Mehrgenerationenhauses und des gemeinnützigen Vereins „Älter werden in Eching" mit seinen über 400 Mitgliedern als sozialer Baustein des Gemeinwesens. Bei der Umsetzung spiele die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kommune und Trägerverein eine große Rolle, die über einen so genannten Aufgabenübertragungsvertrag finanziell und organisatorisch geregelt wird. Dieser wurde gerade um 10 Jahre verlängert.

ASZ-Besuch Ministerin-Portrait-TrautnerCarolina Trautner ihrerseits versicherte, dass sie voll und ganz hinter dem Konzept des generationenübergreifenden Miteinanders stehe, das gerade in der Coronakrise bedeute, dass alt und jung zusammenhalten müssten, und es „kein Ausspielen gegeneinander" geben dürfe. Anschließend nahm sie sich Zeit für eine Führung durch das Haus und ein Gespräch mit Kerstin Wenzl und Klaus Dieter Walter, Vorstände des Landesnetzwerks der Bayerischen Mehrgenerationenhäuser.

ASZ-Besuch Ministerin-Trautner Gruppenbild

 „Distanziertes" Gruppenbild mit Staatsministerin: (v. li.) ASZ-Geschäftsführerin Siglinde Lebich, Bürgermeister Sebastian Thaler, Vorstandsmitglied Charlotte Pschierer vom ASZ-Trägerverein „Älter werden in Eching", Ministerin Carolina Trautner, Kerstin Wenzl, Vorstand des Bayerischen Landesnetzwerks Mehrgenerationenhaus sowie die Vereinsvorstände Sabine Palitzsch, Vorsitzende Gertrud Wucherpfennig und Gert Fiedler.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok